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Sonntag, 1. Juli 2012

Album-Vorstellung: Grimes "Visions"

Da in dieser Woche keine nennenswerten Platten neben dem bereits vorgestellten "Synthetica" von Metric erschienen sind, nutzen wir die heutige Album-Vorstellung, um einmal einen Blick zurück zu werfen.
Im März diesen Jahres brachte Claire Boucher alias Grimes ihr drittes Album auf den Markt. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass ihr Erstlingswerk gerade einmal zwei Jahre alt ist.
Grimes sprüht nur so vor musikalischen Visionen und Träumen, die in gebündelter Form auf dem Neuling "Visions" zu finden sind.

Der Techno, Trance und Rave der 1990er Jahre schwingt dabei auf ganz eigene Art und Weise in den insgesamt 13 Songs der LP mit. Hätte man doch gedacht, dass diese Musikrichtungen nicht noch einmal aus der Mottenkiste geholt werden, beweist die 24jährige Multi-Dimensionskünstlerin, dass durchaus Potenzial in den eigensinnigen Stilmitteln dieser doch oft belächelten Genres steckt. Anders als die damaligen Pioniere hat Madame Boucher dabei einen Vorteil. Sie kann genüsslich und aus der Ferne auf das Phänomen der Drum'n'Bass-Bewegung zurückblicken. Verliert sich nicht in deren Schnelligkeit und ist somit in der Lage ganz gezielt mit alten Tunes zu experimentieren, ihre Stärken und Schwächen kennenzulernen und sich dort zu bedienen, wo es ihr gefällt.
"Visions" ist laut, schnell und expressiv. Bietet darüber hinaus jedoch auch Momente zum Verweilen.
Grimes scheut keine Widersprüche. Wird an den Stellen poppig, an denen selbst Bands wie Crystal Castles Angst haben, zu sehr in Richtung Trance abzudriften. 
Nicht jedem Hörer wird der Seiltanz gefallen, den man bei Songs wie beispielsweise "Vowels = Space And Time" oder "Eight" dargeboten bekommt. Man hat dann und wann das Gefühl, dass Ganze könnte kippen und man findet sich plötzlich in den Armen von Gigi d'Agostino oder Ace of Base liegend wieder. Allerdings schafft die Platte es nach kleinen Grenzerfahrungen immer wieder in den Schoß einer modernen Indietronics-Kulisse zurückzukehren und genau dieser Mut zur Erprobung neuer Klangdimensionen macht so unglaublich viel Spaß beim Zuhören. Heute unter dem Stichwort DreamPop zusammengefasst, erschließen sich mit dieser neuen Generation von Electro-Künstlern sehr sphärische Klangwelten. Auch Grimes macht da keine Ausnahme. "Be A Body" oder das recht bekannte "Nightmusic" spielen mit klassisch anmutenden Harfen-Synthies oder verzerrtem Operngesang, bieten Raum für Fantasie und verbinden alte und neue Welten. Alles ist möglich, der Experimentierfreude werden keine Hindernisse in den Weg gestellt.
Claire Boucher bringt dazu eine wunderbar fragile und dennoch klare Stimme mit, die perfekt zu ihren Tracks passt. Viele Highlights versammeln sich auf "Visions". Vorgestellt soll an dieser Stelle das letzte Stück des Albums "Know The Way" werden, das mit einer unheimlichen Schönheit die Sinne verzaubert:

Freitag, 14. Dezember 2012

Hitlist 2012 (+ Gewinnspiel)

Aktuell kündet eine Flut von Mails und Einträgen auf unserer Facebookseite, von euren akustischen Highlights für das Kalenderjahr 2012. Im Rahmen der aktuell laufenden Gewinnspiele zu Yesterday Shop und Peaking Lights, riefen wir dazu auf, uns zu verraten wer oder was euch dieses Jahr im Ohr hängen geblieben ist. Nun möchten auch wir uns anschließen und küren unsere Favoriten in Sachen musikalischer Nachhaltigkeit.

Song des Jahres: Grimes - Genesis

Grimes
Und da war er plötzlich. Verdichtete sich aus einer massiven Retroklang-Wolke, kroch wie Nebel über die Tanzflächen der Republik und direkt in die Ohren vieler begeisterter Hörer. 2012 um den DreamPop herumgekommen zu sein, gleicht der Mission als Mr. X, Scotland Yard im gleichnamigen Spiel erfolgreich zu entwischen. Kein anderes Genre war in der Lage, dieses Jahr ein derartiges Revival zu feiern wie das mit 80-Sounds versehene IndiePop-Bruchstück. Der DreamPop hat es sich auf die Fahne geschrieben, tiefgehende Stimmungen zu erzeugen, anstatt mit Rockgitarren nur an der Oberfläche der Emotionen zu kratzen. An vorderster Front dieser Songwriter-Revolution, steht neben vielen anderen, die kanadische Multidimensionskünstlerin Claire Boucher alias Grimes. Mit ihrem Album "Visions" präsentierte uns die junge Individualistin, ihren Entwurf einer postmodernen Sinfonie. Teil der 13 Track starken Platte ist auch der Song "Genesis", unser Song des Jahres. Asiatisch angehauchte Techno-Synthies umschließen die metaphorischen Lyrics des Songs, welche Boucher in reinster Schönheit vor sich hin singt. "Genesis" trägt tatsächlich eine Art schöpferische Kraft in sich, beflügelt die Gedanken und erbaut Luftschlösser, in deren Ballsälen man durch das sich brechende Licht zu tanzen vermag. Ergänzt durch ein innovatives und höchst ästhetisches Video, bleibt dieser Track im Gedächtnis und wird definitiv noch in die kommenden Dekaden nachhallen. Traumhaft!



Album des Jahres: Susanne Sundfør - The Silicone Veil

Susanne Sundfør
Der eisige Wind aus dem Norden, trägt ein Geheimnis in sich. Er berichtet uns von untergangenen Welten, vergessenen Mythen und ihrem Bezug zur Gegenwart. Auf musikalischer Ebene inszenierte die Norwegerin Susanne Sundfør dazu ein Album, das klassische Instrumentierungen, dem weißen Rauschen des Goth Pops unterzieht. Resultat dessen sind Nummern wie das grandiose "White Foxes" oder auch "Rome", die mit ihrer extremen Anziehungskraft jeden in den Bann ziehen, der ihnen zu nahe kommt. Gefangen in einer Welt aus pulsierenden Synthesizern, verliert man beim Hören von "The Silicone Veil" jegliches Zeit- und Raumgefühl. Zwischen Tracks wie "When", "Diamonds" oder "Your Prelude", treibt der Verstand dahin und erreicht mit jedem neuen Takt, eine weitere, höhere Bewusstseinsebene. "My skin so thin, you can see black holes within", heißt es im titelgebenden Track "The Silicone Veil". Und tatsächlich, die unverwechselbare und beinahe göttliche Stimme Sundførs dringt durch all diese Löcher in den Hörer ein. Macht ihn willenlos, so dass schlussendlich jeder einzelne Beat des Albums wie ein Stromschlag ungehindert durch dessen Körper zucken kann. Wer sich die Zeit nimmt und diese Platte auf sich (ein)wirken lässt, der wird schnell spüren, dass es sich dabei um mehr als ein rein akustisches Erlebnis handelt. Mit "The Silicone Veil" zerfließen die Übergänge zwischen Musik und eigener Realität und es ergießt sich ein Schwall aus exzellent komponierter Popmusik. Wir sind begeistert von diesem Machwerk.



Band des Jahres: alt-J

alt-J
Sie haben dieses Jahr den begehrten Mercury Prize für ihr Album "An Awesome Wave" abgeräumt und ließen dabei Künstler wie Django Django, Ben Howard oder Lianne LaHavas im Regen stehen. Kaum ein anderer Act wurde 2012 so sehr gefeiert wie die britische Newcomer-Band alt-J. Ein Student der Englischen Literatur und drei der Bildenden Künste trafen sich im Jahre 2007 an der Universität von Leeds. Schnell stand fest, dass man gemeinsam produktiv sein wollte. Dafür suchte sich das Quartett ein Medium, das keiner unter ihnen als sein Hoheitsgebiet ausweisen konnte, das aber absolut von dem zu profitieren vermochte, was jeder Einzelne von Hause aus mitbrachte. Sänger Joe Newman hatte sich bereits vor Gründung der Band am Schreiben von Songs versucht, welche dann später und mit Hilfe der Anderen ausgefeilt und exzentrisch inszeniert wurden. Die Ergebnisse von mehreren Jahren Arbeit am musikalischen Reißbrett, manifestierten sich schlussendlich in Form von "An Awesome Wave". Jenes wurde im Wonnemonat Mai endlich dem schon wartenden Publikum in die Hände gegeben. Es folgten unzählige Liveauftritte. Meist als Support im Gepäck von Bands wie den Wild Beasts, The Temper Trap, Blood Red Shoes, Grouplove oder jüngst Two Door Cinema Club. Irgendwie konnte dabei jedoch nicht der Eindruck abgeschüttelt werden, dass ein Großteil des Publikums nicht wegen der Headliner, sondern vielmehr ihren Special Guests in die Konzerthallen strömten. So ist es nicht verwunderlich, dass alt-J demnächst eine weitere Tour anschließen werden, bei der sie selbst die Maintime bespielen. Songs wie "Fitzpleasure", "Something Good", "Matilda", "Taro" oder "Breezeblocks" warten schon darauf, endlich wieder ein großes Publikum begeistern zu können. Wir freuen uns über diesen neuen Stern am Indie-Himmel.



Solokünstler(in) des Jahres: El Perro Del Mar

El Perro Del Mar
So bittersüß der Klang. Man muss nicht zwischen den Zeilen lesen können, um zu merken, dass "Einen hab ich noch..." sich mehr oder minder stark in Sarah Assbring alias El Perro Del Mar verliebt hat. Erst war da Mitte des Jahres dieser sphärische und sehr brillante Song "Innocence Is Sense", dann folgte mit "Pale Fire" Anfang November ein grandioses, viertes Album der Schwedin und schlussendlich bekamen wir auch noch die Möglichkeit uns im Gespräch mit der Sängerin davon zu überzeugen, dass es sich bei El Perro Del Mar um ein wirklich tiefgründiges Künstlerprojekt handelt. Qualitativ hochwertig ausgetüftelte Songs veranlassen dazu, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und sich mit den Dingen um einen herum zu befassen. Es ist, als ließe uns Sarah Assbring mit ihren Tracks kurz das große Ganze verstehen, bevor es im nächsten Moment wieder entschwindet. Etwas elektronischer ist die Dame aus Göteborg im Laufe der Zeit geworden, doch stets mit der Besinnung auf die eigenen musikalischen Wurzeln. Diese sind fest im ChamberPop verankert. Einem Genre, das Raum für Kreativität und Innovation lässt. Was einst mit einer rührenden Geschichte um jenem streunenden Hund am Strand einer spanischen Küste begann, den sich eine junge Sängerin während eines Ferienaufenthaltes schnell zum Freund machte und der schließlich als Namenspate für ihr musikalisches Alter Ego diente, entwickelt sich mehr und mehr zu einem der großen musikalischen Phänomene abseits des Mainstreams. Wir danken Sarah Assbring für so viel uneitele Genialität und ernennen sie hiermit zu unserer Solokünstlerin des Jahres.



Gewinnspiel

Und ganz nach unserer Devise, haben wir jetzt noch ein letztes Gewinnspiel für euch, bevor es schlussendlich in die Winterpause geht. Mit freundlicher Unterstützung von Grönland Records und PIAS gibt es dieses Mal etwas ganz Besonderes für euch! Und zwar ein Paket, bestehend aus zwei der insgesamt vier vorgestellten Favoriten. Wer die Chance erhalten will, selbiges bald sein Eigen nennen zu dürfen, der sollte Folgendes tun. Liket unsere Facebookseite, teilt das dort befindliche Gewinnspiel-Foto vom 14.12.2012 auf eurer eigenen Pinnwand und kommentiert das Original mit "Geteilt!". Bis einschließlich kommenden Sonntag, den 16.12.2012, habt ihr Zeit dazu. Am darauffolgenden Tag wird unter allen Teilnehmern, zufällig ein Gewinner ausgelost. Viel Erfolg!

Freitag, 8. August 2014

Album-Vorstellung: FKA twigs "LP1"

 © by Dominic Sheldon
Wo es doch aktuell so aussieht, als würde die Dreampop-Prinzessin Grimes heftigst an ihrem eigenen Thron sägen, indem sie ihr Gefolge zunehmend mit der Veröffentlichung flacher, Mainstream tauglicher Tracks vergrault, braucht es eventuell ein neues Gesicht an der Spitze des elektrifizierten Klangreiches. Und so tritt eine junge Britin, mit spanisch-jamaikanischen Wurzeln, gerade rechtzeitig auf den Plan. FKA twigs (formally known as twigs) erweckt den Anschein, ein humanoides Astralwesen zu sein, das mit der letzten Sternschnuppe auf die Erde gestürzt ist und seitdem durch seine Andersartigkeit von sich reden macht. Glaubt man allerdings Pressetexten und Interviews, wuchs FKA twigs als Tahlilah Barnett im verschlafenen Gloucestershire, einer ländlichen Region im Westen Englands, auf. Schüchtern soll sie gewesen sein. Heute hingegen wirkt sie als multimediales Kunstobjekt recht extrovertiert, hat sich in gut verknüpftes Netzwerk integriert und sich mithilfe ihrer ersten beiden EPs "EP1" (2012) und "EP2" (2013) einen festen Stand im aktuellen Musikgeschehen verschaffen können. Genau der richtige Moment, um ein Debüt nachzuschieben. Dieses trägt - wie sollte es auch anders sein - den Titel "LP1".


Wie klingt die Moderne? FKA twigs beantwortet diese Frage auf "LP1" mit einem bunten Potpourri aus Electro, Dreampop, R'n'B und Trip-Hop. Die Akzente, die die 26-Jährige dabei auf ihrer ersten LP setzt, wechseln von Song zu Song und verleihen dem Album insgesamt einen frischen, unverbrauchten Charme. Während der Opener "Preface" oder das atemberaubende "Closer" noch futuristischen Sirenengesängen à la Julia Holter frönen, enthüllen "Lights On" oder "Two Weeks" eine pulsierende Laszivität, die klar in Richtung Soul deutet. Dubstep und Downtempo infiltrieren derweil Nummern wie "Pendulum" oder "Kicks", wohingegen "Numbers" die Weitläufigkeit experimenteller Sounds erkundet. Auch FKA twigs Stimme durchläuft innerhalb der zehn Stücke der Platte manch interessante Metamorphose. Durch punktuell eingesetzte Verzerrungen und eine generell recht breite Range bedient die Sängerin eine tiefe Vollmundigkeit ebenso gekonnt, wie die sphärischen Höhen, die bei "Hours" zu vernehmen sind.
Vielleicht reicht "LP1" noch nicht an die Genialität eines "Visions" von der bereits erwähnter Kanadierin Grimes heran, doch hat FKA twigs mit diesem Album den Sicherheitsgurt angelegt, um bei der nächstmöglichen Gelegenheit auf die Überholspur zu wechseln.




Sonntag, 9. Dezember 2012

Album-Vorstellungen 2012

Auch die Album-Vorstellungen wurden 2012 zum festen Bestandteil im Programm von "Einen hab ich noch...". Heute, am traditionell dafür vorgesehenen Sonntag, werfen wir einen Blick zurück auf sämtliche Veröffentlichungen, die wir euch in diesem Jahr präsentiert haben. Von großartigen Platten, über nicht weiter erwähnenswerte Eintagsfliegen bishin zu echten Enttäuschungen, war eigentlich alles dabei. 

Natürlich erschienen neben den genannten, auch unzählige weitere Scheiben, die gehört werden sollten, nur leider aus Platzgründen nicht mehr auf unsere Seite gepasst haben. Die platzt ja eh schon aus allen Nähten...

Welche Alben waren 2012 eure Favoriten? Wir freuen uns über jegliche Kommentare unter diesem Beitrag oder auf unserer Facebookseite!

Und nun viel Spaß beim (Wieder-)Entdecken! 

 

Mittwoch, 12. März 2014

Gewinnspiel: NO CEREMONY/// "NO CEREMONY///"

NO CEREMONY///
In den letzten Jahren ist es allem Anschein nach zu einer Art Sport für viele Künstler verkommen, ihre Pseudonyme, Band- oder Songnamen derart zu stilisieren und mit etlichen Zeichen, Groß- und Kleinschreibungen zu versehen, dass man wirklich Schwierigkeiten bekommt, wenn man diese per Online-Suchmaschine finden möchte. Harmlose Beispiele für das beschriebene Phänomen wären dabei noch die typografischen Entsprechungen von The xx oder LUAI. Schaut man sich hingegen einige Trackbezeichnungen von Grimes ("∆∆∆rasik∆∆∆", "≈ω≈ω≈ω≈ω≈ω≈ω≈ω≈ω≈", ) oder Dillon ("_________________") an, dann stellt sich ernsthaft die Frage, wie diese jene Stücke bei Konzerten eigentlich verbal ankündigen. Auch das britische Trio NO CEREMONY/// lässt es sich nicht nehmen und tobt sich in Sachen Federführung gern ein wenig aus. Doch damit nicht genug. Auch musikalisch gehören James, Kelly und Victoria zu Grenzgängern. So wählen sie als Fundament für ihre Songs eine Stilistik, die schnell ins Lächerliche abzurutschen droht, es jedoch nicht tut, weil es das Dreiergespann versteht, sie sich auf naive Weise zu eigen zu machen.

"NO CEREMONY///"
Programmierte Synthies, künstliche Keyboardakkorde und verzerrte Stimmen sind die Grundzutaten für das selbst betitelte Debütalbum "NO CEREMONY///" von NO CEREMONY///. Zuletzt muss es wohl Moby gewesen sein, der sich für Nummern wie "Porcelain" oder "Go" jener Texturen bediente und sie seitdem reliktartig mit sich herumschleift. Kaum einer hätte wohl gedacht, dass das auch außerhalb seiner Werke oder den 90ern, dem diese Soundästhetiken entstammen, noch einmal funktionieren würde. Acts wie Poliça belehrten uns dann aber jüngst eines Besseren. Seit kurzer Zeit sind die Nineties angesagter denn je und vor allem das viel beschriebene Hipstertum hat sich ihrer dabei mit Haut, Haar und Carhartt-Strickmütze verschrieben. Es muss in der Folge also einen Markt für die neun Tracks geben, die sich auf dem Erstlingswerk von NO CEREMONY/// versammeln. Mal an eine akustische Grenzenlosigkeit appellierend ("HURTLOVE") und dann wieder tiefdunkel knarzend ("HEARTBREAKER") sprechen diese darüber hinaus, aber auch ein wesentlich umfangreicheres Publikum an. Die Mischung aus tonaler Absurdität und sanfter Wohltat, die zum Beispiel "HOLDONME" oder auch das fast esoterische "DELIVERUS" kennzeichnet, fängt schnell die Aufmerksamkeit des Hörers, sodass dieser verleitet ist, jene Songs ergründen zu wollen. Dabei helfen Kopfhörer, mit denen man sich von der restlichen Welt völlig abzukapseln vermag. Schon kann man all die Feinheiten und Nuancen wahrnehmen, die "NO CEREMONY///" zu einer interessanten Platte machen. Wenn dann "WARSONGS" oder "HEAVYHOUR" noch ihren leicht hippiesken Flair versprühen, ist der Impuls, mit jenen Melodien im Hintergrund, die Welt umarmen zu wollen, spürbarer denn je. Verzeihen wir NO CEREMONY/// nun also ihre Leidenschaft, für monströse, dicht aneinander gedrängte Buchstaben klatschen stattdessen im Takt zu Hymnen wie "PARTOFME".



Für das heutige Gewinnspiel fordern wir eure Kreativität. Nutzt die euch zur Verfügung stehenden Tasten auf eurem Laptop, Rechner oder Handy und hinterlasst uns einen Kommentar, der sich durch seine besondere Schreibweise auszeichnet. Unter allen Einsendungen, die bis spätestens kommenden Freitag, den 14.03.2014, bei uns eingegangen sind, verlosen wir ein CD-Exemplar von "NO CEREMONY///", das uns PIAS gesponsert hat. Mitmachen könnt ihr über die beiden folgenden Wege.


Möglichkeit 1: "Einen hab ich noch..."-Facebook-Seite liken (falls noch nicht geschehen) und das dort befindliche Gewinnspiel-Foto vom 12.03.2014 mit eurer Antwort kommentieren.

Möglichkeit 2: Eine Mail mit dem Betreff "NO CEREMONY///" und eurer Antwort an blogfrog87@googlemail.com. 

Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weitere Infos zu NO CEREMONY/// gibt es unter:
Offizielle Website | Facebookseite | Soundcloud