Wo Licht ist, ist auch Schatten. Manchmal vergessen wir, die wir in einer übersättigten und allseits stimulierten Gesellschaft leben, dass es tatsächlich jene schwerwiegenden Probleme gibt, die unsere Welt völlig aus den Fugen reißen und ihren Untergang bedeuten könnten. Kriege, Hungersnöte oder die Missachtung der Natur - der Mensch hat es im Laufe seiner kurzen Daseinszeit auf diesem Planeten geschafft, vieles ins Wanken zu bringen, das lange als unumstößlich galt, und sich selbst zahlreiche Konstrukte und Luftschlösser zu erbauen, die auf sehr brüchigen Fundamenten stehen. Eine Band, die dies mit kritischen Augen beobachtet, ist Machine Est Mon Coeur. Hinter dem wohlklingenden Namen verbergen sich Bianca Calandra und Gabin Lopez. Gemeinsam wandern die beiden Musiker ausgiebig durch den Dark Pop, indem auch ihr Debütalbum "Dystopium" beheimatet ist.
Ganz seinem Titel entsprechend zeichnet "Dystopium" dunkle auditive Linien und geleitet den Hörer in ein schummriges Refugium, in dem es sich hervorragend Schweigen und Sinnen lässt. Für eine halbe Stunde geht es quer durch einen teils rauen und dann doch wieder ganz zärtlichen Lo-Fi, dem ein Hauch von Unnahbarkeit anhaftet. Vergleiche zu Künstlern wie Soap&Skin scheinen in diesem Zuge angebracht, wobei Machine Est Mon Coeur keineswegs als Kopien fungieren - zu einzigartig ist das, was das Duo in Stücken wie dem schwer atmenden Opener "Grow" oder mystisch leuchtenden Stücken wie "Beam of Fire", "The Sky Is Falling" und "Sweet Memories" fabrizieren. Plötzlich wird einem bewusst, wie viele großartige Künstler es im DIY-Bereich gibt, die ohne große Promo und Unterstützung präsenter Majorlabels auskommen müssen. Vielleicht ist aber auch genau dies der Grund dafür, dass Acts wie Machine Est Mon Coeur frei und ungebunden ihren eigenen akustischen Vorstellungen folgen können, was schließlich zu solch wundervollen Platten wie "Dystopium" führt.
Um abschließend ein wunderschön gearbeitetes CD-Exemplar von Machine Est Mon Coeurs "Dystopium", das uns Revolver Promotion zur Verfügung gestellt hat, sowie ein Button-Set zu ergattern,
könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto.
Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder
Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die
entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem
Betreff "Machine Est Mon Coeur" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr
auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 15.03.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
Weitere Infos zu Machine Est Mon Coeur und "Dystopium" gibt es hier:
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"E1NEN HAB ICH NOCH..." ist ein virtuelles Sammelsurium für Musik. Der gleichnamige Blog bündelt und filtert Neuigkeiten aus den unendlichen Weiten der verschiedensten Genres. Dabei gilt stets die Devise: Den Song oder diese Platte sollte man noch gehört haben!
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Mittwoch, 11. März 2015
Mittwoch, 11. Februar 2015
Gewinnspiel: KEjNU "Centillion"
Berge, weite Landschaften, Schokolade, Schnee und ein merkwürdiger Akzent - an diese Dinge würde man vermutlich zu allererst denken, wenn es darum geht, die Schweiz näher zu beschreiben. Doch wie hört sich unser alpines Nachbarland eigentlich an? Was bietet die musikalische Szene jenes souveränen Staates im Herzen Europas wirklich? Und welche Bands und Solokünstler sind ihren Heimatstädten, auch über deren Grenzen hinaus, entwachsen? Fragen über Fragen - doch braucht es Antworten! Eine halten wir im Folgenden parat.
KEjNU aus Zürich versuchen aktuell, ihren auditiven Fußabdruck im Kollektivgedächtnis der Independentbranche zu hinterlassen. Hinter dem seltsam anmutenden Namen verbirgt sich der vielseitig talentierte Nuél Schoch, der bei Liveauftritten von den Musikern Alessandro Giannelli, Ramon Ziegler und James Varghese unterstützt wird. Mit dem heutigen Artikel möchten wir unseren Teil dazu beitragen, KEjNU bekannter zu machen, denn selten waren wir bereits beim ersten Hören von einem Album derart gefesselt, wie es bei "Centillion", dem Zweitwerk der Schweizer, der Fall gewesen ist.
Wer veröffentlicht denn heutzutage bitte noch ein Doppelalbum? Das hat beinahe etwas Blauäugiges, in einer Zeit, in der das Format Longplayer per se schon dem Tode geweiht zu sein scheint und Bands wie Röyksopp bereits ihre Grabreden zu dem Thema verfasst haben. Nur möchten wir uns im Namen all derjenigen, die sich nicht mit ein paar wahllos aneinander gedrängten Tracks innerhalb irgendwelcher Spotify-Playlists zufrieden geben, für dieses Experiment, diesen Funken Rebellion, diesen kleinen Hoffnungsschimmer bedanken. Auf "Centillion" darf Musik noch Raum einnehmen, sich entfalten und in ihrer Gesamtheit eine Aussage formulieren. 2 Tonträger, 20 Tracks, eine Spielzeit von rund 85 Minuten und Coverausmaße, die manches CD-Regal auf die Probe stellen dürften - mit diesen Mitteln bürsten KEjNU ganz bewusst gegen den störrischen Zeitgeist und bringen ihn damit kurz zu Fall. Manchmal ist mehr eben doch mehr. Während Tracks wie "Host", das famose "Boxus / Hood" oder "Candelabra" eine massive Wall Of Sound bauen, die Kollegen wie James Blake seit Jahren zu unterwandern versuchen, ergießen sich "Handyman" oder das herzzerreißende "Inner / Outer" über eine jedwede Hörerseele, wärmen diese vollends auf und hinterlassen ein Gefühl von Glückseligkeit. Darüber hinaus besuchen KEjNU auf "Centillion" ein paar alte Helden und erinnern an frühe Gehversuche von AIR ("Mountaineers"), Radiohead ("Taciturn", "From The Bones"), Muse ("What I Deserve", "November") oder America ("Stormy Eyes"). Doch gibt es auch akustische Wegweiser wie "Silhouettes" und "Egocentrix", die in eine noch recht unberührte Zukunft führen.
"Centillion" mag vielleicht ein Geheimtipp sein und auch bleiben - vom Mainstream verschmäht und vom Underground ignoriert - allerdings kann dieses Album durch eine Qualität überzeugen, die nachdrücklich beeindruckt.
Wir sagen NEIN zur Entschleunigung und JA zu der Fülle und Passion, die KEjNU uns mit "Centillion" geschenkt haben.
Um abschließend eins von zwei CD-Exemplaren des neuen KEjNU Albums "Centillion", die uns Popup Records zur Verfügung gestellt haben, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
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Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "KEjNU" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 15.02.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
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KEjNU aus Zürich versuchen aktuell, ihren auditiven Fußabdruck im Kollektivgedächtnis der Independentbranche zu hinterlassen. Hinter dem seltsam anmutenden Namen verbirgt sich der vielseitig talentierte Nuél Schoch, der bei Liveauftritten von den Musikern Alessandro Giannelli, Ramon Ziegler und James Varghese unterstützt wird. Mit dem heutigen Artikel möchten wir unseren Teil dazu beitragen, KEjNU bekannter zu machen, denn selten waren wir bereits beim ersten Hören von einem Album derart gefesselt, wie es bei "Centillion", dem Zweitwerk der Schweizer, der Fall gewesen ist.
Wer veröffentlicht denn heutzutage bitte noch ein Doppelalbum? Das hat beinahe etwas Blauäugiges, in einer Zeit, in der das Format Longplayer per se schon dem Tode geweiht zu sein scheint und Bands wie Röyksopp bereits ihre Grabreden zu dem Thema verfasst haben. Nur möchten wir uns im Namen all derjenigen, die sich nicht mit ein paar wahllos aneinander gedrängten Tracks innerhalb irgendwelcher Spotify-Playlists zufrieden geben, für dieses Experiment, diesen Funken Rebellion, diesen kleinen Hoffnungsschimmer bedanken. Auf "Centillion" darf Musik noch Raum einnehmen, sich entfalten und in ihrer Gesamtheit eine Aussage formulieren. 2 Tonträger, 20 Tracks, eine Spielzeit von rund 85 Minuten und Coverausmaße, die manches CD-Regal auf die Probe stellen dürften - mit diesen Mitteln bürsten KEjNU ganz bewusst gegen den störrischen Zeitgeist und bringen ihn damit kurz zu Fall. Manchmal ist mehr eben doch mehr. Während Tracks wie "Host", das famose "Boxus / Hood" oder "Candelabra" eine massive Wall Of Sound bauen, die Kollegen wie James Blake seit Jahren zu unterwandern versuchen, ergießen sich "Handyman" oder das herzzerreißende "Inner / Outer" über eine jedwede Hörerseele, wärmen diese vollends auf und hinterlassen ein Gefühl von Glückseligkeit. Darüber hinaus besuchen KEjNU auf "Centillion" ein paar alte Helden und erinnern an frühe Gehversuche von AIR ("Mountaineers"), Radiohead ("Taciturn", "From The Bones"), Muse ("What I Deserve", "November") oder America ("Stormy Eyes"). Doch gibt es auch akustische Wegweiser wie "Silhouettes" und "Egocentrix", die in eine noch recht unberührte Zukunft führen.
"Centillion" mag vielleicht ein Geheimtipp sein und auch bleiben - vom Mainstream verschmäht und vom Underground ignoriert - allerdings kann dieses Album durch eine Qualität überzeugen, die nachdrücklich beeindruckt.
Wir sagen NEIN zur Entschleunigung und JA zu der Fülle und Passion, die KEjNU uns mit "Centillion" geschenkt haben.
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Mittwoch, 4. Februar 2015
Gewinnspiel: I'm Not A Band "Oceans"
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| © by Norman Gadiel |
Ein Sprung ins kühle Nass kann belebend sein. Wo "Bandband" noch recht zögerlich an der Klippe zum ausgedehnten Violinenexzess stand, rennt I'm Not A Bands "Oceans" jetzt mit ausgestreckten Armen an seinem Vorgänger vorbei und macht einen weiten Satz in Richtung eines bisher noch unerforschten auditiven Horizonts. Bereits das "Intro" gibt dabei der Geige genug Raum, ihre Magie vollends zu entfalten. In großen Wogen überschwemmt diese den Hörer und zieht ihn zu einem schillernden Klanggrund hinab, an dem Stücke wie "Ocean Heart", "Interlude" oder das finale "Naturae" eine neue Eleganz im Werk von I'm Not A Band beschreiben. Wer nun aber fürchtet, die Band, die laut Namen gar keine sein will, habe an Tanzbarkeit und Ausgeflipptheit verloren, dem seien beispielsweise das mit allerlei technologischem Wunderwerk und Verspieltheit aufgeladene "The Night", das clubtaugliche "Cages" oder das fauchende "Lions" empfohlen. Aber auch die aktuelle Single "Colours", seines Zeichens klares Statement gegen Rassismus, bietet genug Rhythmus, um den Körper in Aufruhr versetzen. Dieser und viele weitere Songs auf "Oceans" machen darüber hinaus deutlich, dass Simon Ortmeyer eine echte Bereicherung für I'm Not A Band darstellt. Denn ob gewollt oder nicht, mit etwas mehr Testosteron an Bord segeln I'm Not A Band zielsicher in Richtung einer vielversprechenden Zukunft. Und so bekommen die Tracks "Into Something New" und "Into Something New Pt. II" einen fast schon prophetischen Beigeschmack.
Um abschließend eins von zwei CD-Exemplaren des neuen I'm Not A Band Albums "Oceans", die uns AdP Records zur Verfügung gestellt haben, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
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Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 08.02.2015.
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Mittwoch, 29. Oktober 2014
Gewinnspiel: Stars "No One Is Lost"
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| © by Shervon Lainez |
Der Umgang mit Verlust und ausschweifende Partystimmung - was einen recht konträren Eindruck macht, erfährt auf "No One Is Lost" die direkte Nähe zueinander. Nachdem sich auf jede der bisherigen Platten der Stars auch immer wieder private Themen mogeln konnten, blieb auch ihr neustes Werk von den alltäglichen Geschehnissen der fünf Bandmitglieder nicht unbeeindruckt. Auch wenn der Plan ursprünglich einmal den Verzicht darauf vorsah. Zur Produktion der elf neuen Stücke machte es sich das Erfolgsgespann in den ehemaligen Proberäumen der Handsome Furs in Montreal gemütlich. Eine Etage weiter unten tobte derweil das Leben im Club The Royal Phoenix. Während ein vorrangig homosexuelles Publikum sich dort der völligen Ekstase hingab, ließen sich Stars von den sanften Impulsen anstecken, die durch den Boden ihres neuen Domizils drangen... oder waren das nur die Beats aus den Anlagen des Royal Phoenix? Feststeht, dass "No One Is Lost" ein loderndes und buntes Album geworden ist. Kleine Einsprecher geleiten in kontinuierlichen Abständen zu Synthieexplosionen und wummernden Drum-Beat-Passagen, wie zum Beispiel beim hymnenartigen Opener "From The Night", dem schillernden "You Keep Coming Up" oder dem rockigen "Trap Door". Zwischen die vorangig im Up-Tempo-Bereich verorteten Titel mischen sich aber - ganz nach alter Stars-Manier - auch immer wieder gediegenere Tracks. So entzücken vor allem "No Better Place" und das von einem scheppernden Klavier getragene "What Is To Be Done?" durch ihren nachdenklichen Charakter. Nicht unerwähnt sollte auch das infantile "Turn It Up" bleiben das M.I.A.s "Paper Planes" echte Konkurrenz macht.
"No One Is Lost" schafft es, die Herzen seiner Hörer auch im langsam fröstelnden Herbst noch einmal gehörig anzufeuern.
Um abschließend ein CD-Exemplare von Stars "No One Is Lost", das uns PIAS Germany zur Verfügung gestellt hat, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
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Freitag, 24. Oktober 2014
Album-Vorstellung: Lamb "Backspace Unwind"
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| © by Strata |
Man kann Lamb wohl nichts mehr vormachen - ihr sechstes Studioalbum "Backspace Unwind" ist ein Geniestreich. Und zwar einer, der mit jedem Hördurchgang außergewöhnlicher und prächtiger wird. Als gestandene Musiker enthüllen Lou Rhodes und Andy Barlow darauf zehn Tracks, die von den Erfahrungen der beiden Individualisten leben und zehren. "In Binary" eröffnet die Platte mit dröhnenden Synthies und donnernden Beats. Doch bereits in der Sekunde, in der Lous markanter Gesang zum ersten Mal hinzukommt, wird das akustische Chaos von einer sanften Wärme durchdrungen, die gleichzeitig als Anker des Stückes fungiert. "We Fall In Love" baut darauf auf und zeigt, dass Lamb entgegen ihres Rufs kein Trip-Hop- sondern vielmehr ein experimentierfreudiger Drum'n'Bass-Act sind - einer, der sich eben gerne organischer Elemente bedient. Und genau diese fließen dann in Songs wie "As Satellite Go By", "What Makes Us Human" oder die beiden Endtracks "Doves & Ravens" und "Only Our Skin" derart sensibel ein, dass sich beim Hörer sofort ein Gefühl von Behaglichkeit einstellt. Im Kontrast dazu stehen kantigere Nummern wie "Seven Sails" oder das basslastige "Shines Like This". "Nobody Else" hingegen wird zum sinnlich säuselnden Electro-Walzer und das titelgebende "Backspace Unwind" fasst ganz beiläufig zusammen, wofür Lamb 2014 stehen: Harmonie.
Freitag, 17. Oktober 2014
Album-Vorstellung: New Build "Pour It On"
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| © by Sunday Best |
"The Sunlight" setzt den Startpunkt für "Pour It On" und mausert sich binnen kürzester Zeit vom verträumten Electroliebelein zur psychedelisch-aufgeheizten Hymne. Im Anschluss beschleunigen Stücke wie "Look In Vain", "Your Arrival" oder "Strange Network" den Puls und bedienen sich des Erfolgsrezepts, das bereits bei Kompositionen von Acts wie Hercules and Love Affair oder John Grant zu Begeisterungsstürmen aufseiten all der musikalischen Punktrichter führen konnte. Mit zehn Titeln ist "Pour It On" deutlich kürzer als sein Vorgänger "Yesterday Was Lived And Lost" und verliert sich somit auch nicht in der Fülle der aneinandergereihten Tracks. Fokussierter und spitzer wirken Stücke wie "Luminous Freedom" oder "Different Kind", das durch einen ihm zugrunde liegenden Neunziger-Gamesound überrascht. Auf der Zielgeraden sorgt dann die wirklich schöne Ballade "Witness" noch für einen kurzen Verschnaufer, bevor das titelgebende "Pour It On" zum euphorischen Klangfeuerwerk ansetzt. New Build haben an den richtigen Reglern gedreht und mit "Pour It On" ein starkes zweites Album produziert.
Mittwoch, 15. Oktober 2014
Gewinnspiel: The Ting Tings "Super Critical"
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| © by Pablo Axpe |
Man muss fast ein wenig an Kelis "Sould Food" denken, wenn "Super Critical" das gleichnamige Album von The Ting Tings eröffnet. Funkige Trompetenchöre, ein vom Groove angeheizter Beat und dazu der betont lässige Gesang von Katie White - all diese Elemente haben wenig mit dem Sound zu tun, den man von The Ting Tings langläufig gewohnt war. Doch wollte das Duo mit "Super Critical" eben ganz bewusst zu den Anfängen der elektronischen Tanzmusik zurückkehren, die in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern zu verorten sind. Titel wie "Wrong Club", "Doi It Again" oder "Green Poison" klingen dann wie tonale Abziehbilder eines Frankie Knuckles oder einer gerade populär werdenden Blondie. Nur wo bleiben da The Ting Tings? Haben sie sich hinter dem fast schon nervtötend dancigen "Failure", dem mit Kinderschrei-Samples versehenen "Daughter" oder der Zuckerwatten-Ballade "Wabi Sabi" versteckt? Die Konzeptlastigkeit von "Super Critical" raubt der Platte leider ein wenig ihre Glaubwürdigkeit, auch wenn sie prinzipiell zum Mitwippen animiert.
Um abschließend ein CD-Exemplare von The Ting Tings "Super Critical", das uns PIAS Germany zur Verfügung gestellt hat, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "The Ting Tings" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 19.10.2014.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
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Viel Erfolg!
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Freitag, 26. September 2014
EP-Vorstellung: Cancer "Ragazzi"
Zum ersten Mal trafen sich Nikolaj Manuel Vonsild und Kristian Finne Kristensen am Flughafen von Oslo. Nachdem beide unabhängig voneinander auf demselben Festival performt hatten, endeten sie irgendwann in der Abflughalle des Airports, wo sie darauf warteten, zurück nach Hause fliegen zu können. Der Frontmann der Band When Saints Go Machine und das Gesicht hinter dem Projekt Chorus Grant wechselten nur wenige Worte an diesem Tag, obwohl sie Stunden lang Seite an Seite gesessen hatten. Irgendwann später führte es die Herren dann aber erneut zusammen und sie begannen, mehr und mehr Zeit miteinander zu verbringen. Wie es bei Musikern so üblich ist, blieb es dabei jedoch nicht bei einem kühlen Bier oder einem Gespräch über die Eigenheiten des Wetters. Schnell wurden Mikrofone und Instrumente hervorgekramt, um ein wenig mit Sounds herumexperimentieren zu können. Natürlich ganz unverfänglich, planlos und ohne ein genaues Ziel vor den Augen zu haben. Dass die dabei entstandenen Skizzen jedoch nicht einfach wieder verworfen werden würden, hätte Vonsild und Kristensen wohl klar sein können.
Im Dezember des letzten Jahres fanden sich die Männer folgerichtig in einem Studio in Kopenhagen ein und begannen, ihre tonalen Entwürfe weiterzuentwickeln. Die EP "Ragazzi" ist schließlich das Produkt dreier Tage, innerhalb derer sich Kristensen und Vonsild ganz auf die Neugier verließen, herausfinden zu wollen, wohin ein einzelner Riff, eine unfertige Melodie oder ein kryptischer Wortfetzen sie führen könnte. Als Cancer präsentiert das Duo die Auswüchse dessen nun erstmals digital und auf Vinyl. "Age of Pinballs", das Eröffnungsstück der "Ragazzi"-EP, vereint warme Folkeinflüsse mit starren Electroparts und stellt damit gleich zu Anfang klar, dass Cancers Klangkosmos wohl eher diffus als sternenklar sein dürfte. Desweiteren treffen Vonsilds androgyne Falsettgesänge, für die der Sänger von jeher bekannt ist, auf die etwas kräftigere Stimme Kristensens, was zu einer Art Erdung führt. "FKA IP" zelebriert derweil eine akustische Ästhetik, die man sonst vielleicht Pink Floyd hätte zuschreiben wollen. Nicht minder hartnäckig, was das Aufbrechen gängiger Liedstrukturen betrifft, zeigen sich auch "Same Color As Digital Photography", das kühle "Hunting Large Cats From Helicopter" oder "Body On The Bones". "Hot Snake Dead Boy" - man muss hir noch kurz anmerken, dass alle Titel völlig unabhängig von den Texten der jeweiligen Songs zu sein scheinen - fungiert dann als kleine Nachtmusik und beendet "Ragazzi" mit einem sanften Kuss.
Wenn man erfährt, dass Cancer anstreben, aus ihrem einmaligen Rendez-Vous eine echte Romanze zu entwickeln, stimmt das euphorisch - bietet "Ragazzi" doch einen wunderbaren Gegenentwurf zu all dem uncharismatischen Radiopop.
Im Dezember des letzten Jahres fanden sich die Männer folgerichtig in einem Studio in Kopenhagen ein und begannen, ihre tonalen Entwürfe weiterzuentwickeln. Die EP "Ragazzi" ist schließlich das Produkt dreier Tage, innerhalb derer sich Kristensen und Vonsild ganz auf die Neugier verließen, herausfinden zu wollen, wohin ein einzelner Riff, eine unfertige Melodie oder ein kryptischer Wortfetzen sie führen könnte. Als Cancer präsentiert das Duo die Auswüchse dessen nun erstmals digital und auf Vinyl. "Age of Pinballs", das Eröffnungsstück der "Ragazzi"-EP, vereint warme Folkeinflüsse mit starren Electroparts und stellt damit gleich zu Anfang klar, dass Cancers Klangkosmos wohl eher diffus als sternenklar sein dürfte. Desweiteren treffen Vonsilds androgyne Falsettgesänge, für die der Sänger von jeher bekannt ist, auf die etwas kräftigere Stimme Kristensens, was zu einer Art Erdung führt. "FKA IP" zelebriert derweil eine akustische Ästhetik, die man sonst vielleicht Pink Floyd hätte zuschreiben wollen. Nicht minder hartnäckig, was das Aufbrechen gängiger Liedstrukturen betrifft, zeigen sich auch "Same Color As Digital Photography", das kühle "Hunting Large Cats From Helicopter" oder "Body On The Bones". "Hot Snake Dead Boy" - man muss hir noch kurz anmerken, dass alle Titel völlig unabhängig von den Texten der jeweiligen Songs zu sein scheinen - fungiert dann als kleine Nachtmusik und beendet "Ragazzi" mit einem sanften Kuss.
Wenn man erfährt, dass Cancer anstreben, aus ihrem einmaligen Rendez-Vous eine echte Romanze zu entwickeln, stimmt das euphorisch - bietet "Ragazzi" doch einen wunderbaren Gegenentwurf zu all dem uncharismatischen Radiopop.
Labels:
Alternative,
Avant-Garde,
Cancer,
Chorus Grant,
Dream Pop,
Electro,
Experimental,
Psychedelic,
Ragazzi,
Review,
Synthie Pop,
When Saints Go Machine
Mittwoch, 24. September 2014
Gewinnspiel: Vittoria Fleet "Acht LP"
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| © by Evert Taihuttu |
Rewind - eine starke Emotion wächst im Bauch heran. Es öffnet sich die Tür zu einer neuen Welt. Nein, einer alten Welt. Einer Welt, die man vor fast zwanzig Jahren schon mit "Lusty" oder "This Life", den Eröffnungsstücken der eben erwähnten Platten, betreten hatte. Nur ist es Vittoria Fleets "Acht", das jetzt als Schlüssel fungiert. Plötzlich stellt sich ein vertrautes Gefühl ein. Das flirrende "Uncocealed" heißt uns willkommen in einem weiß leuchtenden Sound-Universum. "Acht LP" ist ein Ausnahmewerk. Binnen weniger Takte zerspringt das Hier und Jetzt und löst sich beinahe vollkommen auf. Der Hörer schwebt durch ein Kontinuum aus Raum und Zeit. Alles ist vergessen und gedacht zugleich. "Frida" zerrt an der Realität, "Could Be Something" entsendet züngelnde Wellen in die Unendlichkeit, das Interlude "Good Morning Gesundbrunnen" zelebriert die Klarheit des Moments und "Hunger" entwirft eine kreischende Zukunftsvision. Vittoria Fleet verstecken sich nicht hinter ihren Kompositionen. Im Gegenteil. Sie nutzen diese als abstraktes Ausdrucksmittel, als Weg zum Ziel. Jeder kleinste akustische Impuls ist deutlich wahrnehmbar und sticht das Unterbewusstsein wie eine feine Akupunkturnadel. Ob "In Winter", das statische "It Begins", sein knisternder Nachfolger "We'll Wait", "David" oder das finale "Savuca Redux" - "Acht LP" hält, was sein Cover verspricht: einen Ausflug zur Schnittkante zwischen Himmel und Erde.
Um abschließend eins von zwei CD-Exemplaren des Albums "Acht LP", die uns n5MD zur Verfügung gestellt hat, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Vittoria Fleet" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 28.09.2014.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
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Facebookseite | Soundcloud-Account | Künstlerseite bei n5MD
Mittwoch, 9. Juli 2014
Gewinnspiel: Single-Paket von AdP Records
Die CD-Single stirbt. In Zeiten, in denen kaum noch Geld mit physischen Musikprodukten gemacht werden kann und sich selbst Downloads, aufgrund des akustischen Überangebots und starker digitaler Piraterie, nur allzu schleppend verkaufen, hat ein Medium wie die CD-Single keine Chance mehr. Und das, wo sie doch den Großteil von uns durch Kindheit und Pubertät begleitet hat. Wir wollen heute den Abgesang des runden Silberlings feiern und haben uns dazu erneut das Kulmbacher Label AdP Records an unsere Seite geholt. Werfen wir nun also ein Ohr auf insgesamt drei Releases, die es am Ende dieses Artikels, in einem sehr umfangreichen Gewinnspiel, zu ergattern geben wird.
Showhypnosen erfreuen sich mehr und mehr an Beliebtheit. Wer allerdings gern auf die Nebenwirkungen dieses gefährlichen Trends verzichten würde, ohne dabei jedoch Abstriche machen zu müssen, was die Faszination einer solchen Intervention betrifft, der ist mit Wrongkongs Single "My Dearest Enemy" gut beraten. Ursprünglich entstammt das Stück dem 2012er Album "So Electric", mit dem sich die fränkisch-kanadische Formation auch hierzulande einen Namen machen konnte. Auf der entsprechenden 5-Track-Single zu "My Dearest Enemy" findet der Hörer neben der Originalversion des Songs auch zwei Remixe, die die Discotauglichkeit von Cyrena Dunbar und ihren Kollegen unter Beweis stellen. Doch als wäre das nicht genug, fungieren die beiden B-Seiten "Frontier" und "Speed Of Light" als zusätzlicher akustischer Leckerbissen.
Etwas unaufgeräumter als bei Wrongkongs "My Dearest Enemy" geht es bei Dadajugend Polyforms "You Just Got Recorded" zu. Mit einem Mash-Up aus Indierock, Synthiepop und Electropunk rollt das Herrentrio über die akustische Schotterpiste. Auch bei der B-Seite "Wasted Maturation", die es ebenfalls auf die passende 6-Track-Single geschafft hat, ist der eine oder andere Kratzer auf dem Trommelfell vorprogrammiert. Nichts für Weicheier also. Freunde von Bands wie Bonaparte hingegen dürften sich freuen, und zwar auch über die vier Remixe, die "You Just Got Recorded" auf die Tanzfläche entführen. Da werden im übertragenen Sinne die Skatervans gerne mal gegen glitzernde Chucks ausgetauscht.
Last but not least hätten wir mit Drownsodas "Last Summer Breath" statt einer Single dann doch noch eine echte EP im Angebot. Der Eröffnungstrack "Teenage Thinking" lässt kurz an The Notwist denken, "Souveniers" verschreibt sich Noise und Electro, "Love For Real" hätte es gern als sanftes Interlude auf das Debütalbum von I Heart Sharks geschafft, "Method To Stay Alive" huldigt einer sperrigen Eighties-Klangästhetik und das titelgebende "Last Summer Breath" schickt den Hörer auf eine Zeitreise, dessen letzter Halt der von den eben erwähnten Dadajugend Polyform produzierte Remix des gleichnamigen Stückes ist.
CD-Singles - werdet ihr sie vermissen? Beantwortet uns diese Frage bis spätestens kommenden Sonntag, den 13.07.2014, und gewinnt mit etwas Glück eins von drei Single-Paketen, die alle der eben vorgestellten CDs enthalten. Mitmachen könnt ihr über die beiden bereits bekannten Wege.
Möglichkeit 1: "Einen hab ich noch..."-Facebook-Seite liken (falls noch nicht geschehen) und das dort befindliche Gewinnspiel-Foto vom 09.07.2014 mit eurer Antwort kommentieren.
Möglichkeit 2: Eine Mail mit dem Betreff "Single-Paket" und eurer Antwort an kontakt.ehin@gmail.com.
Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Weitere Infos zu AdP Records und den erwähnten Künstlern gibt es hier:
Offizielle Website von AdP | Offizielle Website von Wrongkong | Dadajugend Polyform bei Facebook | Drownsoda bei Facebook
Showhypnosen erfreuen sich mehr und mehr an Beliebtheit. Wer allerdings gern auf die Nebenwirkungen dieses gefährlichen Trends verzichten würde, ohne dabei jedoch Abstriche machen zu müssen, was die Faszination einer solchen Intervention betrifft, der ist mit Wrongkongs Single "My Dearest Enemy" gut beraten. Ursprünglich entstammt das Stück dem 2012er Album "So Electric", mit dem sich die fränkisch-kanadische Formation auch hierzulande einen Namen machen konnte. Auf der entsprechenden 5-Track-Single zu "My Dearest Enemy" findet der Hörer neben der Originalversion des Songs auch zwei Remixe, die die Discotauglichkeit von Cyrena Dunbar und ihren Kollegen unter Beweis stellen. Doch als wäre das nicht genug, fungieren die beiden B-Seiten "Frontier" und "Speed Of Light" als zusätzlicher akustischer Leckerbissen.
Etwas unaufgeräumter als bei Wrongkongs "My Dearest Enemy" geht es bei Dadajugend Polyforms "You Just Got Recorded" zu. Mit einem Mash-Up aus Indierock, Synthiepop und Electropunk rollt das Herrentrio über die akustische Schotterpiste. Auch bei der B-Seite "Wasted Maturation", die es ebenfalls auf die passende 6-Track-Single geschafft hat, ist der eine oder andere Kratzer auf dem Trommelfell vorprogrammiert. Nichts für Weicheier also. Freunde von Bands wie Bonaparte hingegen dürften sich freuen, und zwar auch über die vier Remixe, die "You Just Got Recorded" auf die Tanzfläche entführen. Da werden im übertragenen Sinne die Skatervans gerne mal gegen glitzernde Chucks ausgetauscht.
Last but not least hätten wir mit Drownsodas "Last Summer Breath" statt einer Single dann doch noch eine echte EP im Angebot. Der Eröffnungstrack "Teenage Thinking" lässt kurz an The Notwist denken, "Souveniers" verschreibt sich Noise und Electro, "Love For Real" hätte es gern als sanftes Interlude auf das Debütalbum von I Heart Sharks geschafft, "Method To Stay Alive" huldigt einer sperrigen Eighties-Klangästhetik und das titelgebende "Last Summer Breath" schickt den Hörer auf eine Zeitreise, dessen letzter Halt der von den eben erwähnten Dadajugend Polyform produzierte Remix des gleichnamigen Stückes ist.
CD-Singles - werdet ihr sie vermissen? Beantwortet uns diese Frage bis spätestens kommenden Sonntag, den 13.07.2014, und gewinnt mit etwas Glück eins von drei Single-Paketen, die alle der eben vorgestellten CDs enthalten. Mitmachen könnt ihr über die beiden bereits bekannten Wege.
Möglichkeit 1: "Einen hab ich noch..."-Facebook-Seite liken (falls noch nicht geschehen) und das dort befindliche Gewinnspiel-Foto vom 09.07.2014 mit eurer Antwort kommentieren.
Möglichkeit 2: Eine Mail mit dem Betreff "Single-Paket" und eurer Antwort an kontakt.ehin@gmail.com.
Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Weitere Infos zu AdP Records und den erwähnten Künstlern gibt es hier:
Offizielle Website von AdP | Offizielle Website von Wrongkong | Dadajugend Polyform bei Facebook | Drownsoda bei Facebook
Freitag, 4. Juli 2014
EP-Vorstellung: Phoria "Display" (+ Interview)
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| Phoria |
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| "Display" |
Unsere Redaktion ist hin und weg von der Finesse und gleichzeitigen Wucht, die Phoria auf ihrer zweiten EP ausbreiten. Selten hat uns ein Werk auf Anhieb derart gut gefallen und so prognostizieren wir der Band gern eine aussichtsreiche Zukunft.
Da es noch relativ wenig Informationen zu Phoria gibt, ließen wir uns zudem die Gelegenheit nicht entgehen, den Herren selbst ein paar Fragen zu stellen. Genauso undurchsichtig wie die Musik der Gruppe fielen allerdings auch die Antworten aus, die uns Bassist Tim Douglas zurücksandte. Vielleicht gilt es, zwischen den Zeilen zu lesen.
Wer steckt hinter Phoria?
Alle anderen!
Wie kam es zur Gründung von Phoria?
Wir lernten uns in Brighton kennen, wo wir auch jetzt noch leben, aber unsere Beziehungen reichen Jahre zurück. Trewin, Ed und Jeb gingen in die gleiche Vorschule. Sie lernten ihre ersten Instrumente gemeinsam, spielten vermutlich gemeinsam mit Spielzeugautos und tuschelten zusammen über Mädchen. Ihre Verbindung ist der Kern der Band. Sie haben ein tiefes Verständnis füreinander, weil sie sich gegenseitig in der Ausprägung ihres Geschmackes beeinflusst haben. Ich traf Ed und Jeb an der Uni, wo wir dank einer gemeinsamen Liebe für verrückte Gitarren und laute Rockmusik, zu der du deinen Kopf demolieren kannst, zusammenfanden. Wir blieben in Kontakt, und nachdem ich ein paar Jahre lang Blues-Cover im Südwesten zum Besten gegeben hatte, kam ich zurück nach Brighton, um dort Bass in einer Progressive-Pop-Band zu spielen. Es ist seltsam, wie Dinge passieren und wie zufällige Umstände deine Entwicklung beeinflussen können.
Warum habt ihr euch für Phoria als Bandnamen entschieden?
Ich weiß nicht mehr, ob wir zuerst das Logo designten oder einen Namen fanden und dann den Stil anpassten. Auf jeden Fall sah Phoria geschrieben gut aus. Zudem beschwört Phoria ein Gefühl herauf. Irgendwie funktionierte der Name einfach. Bandnamen sind das Schwierigste. Dass es überhaupt irgendeine Gruppe schafft, einen zu wählen, das ist für sich genommen schon ein Wunder!
Verfolgt ihr eine bestimmte Philosophie?
Ehrlichkeit. Eleganz. Spaß. Generell ist das aber eher eine Annäherung hin zu sich selbst und allem, was zur Musik gehört, als eine bestimmte Philosophie. Trewin schrieb mal ein paar Punkte für Seryn auf, wie man dem Musikmachen nahekommen könnte. Ich heftete diese an eine Wand und machte ein Foto mit meinem Handy, damit auch ich sie künftig haben würde. Die Punkte sind simpel, aber sie funktionieren. Der Junge hat ein Talent dafür, komplexe Ideen auf ihre Essenz herunterzubrechen. Minimale Komplexität. Mit wenig erreichst du viel. Wie hört sich das an? Großartig, oder?
Wie würdest du selbst den Sound eurer neuen EP „Display“ beschreiben?
Da gibt es Bässe, Drums, Gitarren und Synthesizer. Und Gesang. Kennt ihr das Gefühl, wenn man an einem heißen Tag in einen eiskalten Pool geht und an der Stelle, wo die Wasseroberfläche deinen Körper umschließt, eine Taubheit entsteht? Nur was will er uns damit sagen?
Inwiefern ist „Display” anders als eure letzte EP „Bloodworks“?
Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr glaube ich, dass sie ein wenig schmutziger ist. Wir selbst werden zunehmend verbrauchter, jetzt wo der Alltag als Musiker langsam seine Opfer fordert und ich denke, das spiegelt sich hier wieder. Es geht mehr um die Schönheit einer Stadt bei Nacht als um die Schönheit eines brennenden Sternes in irgendeiner vernachlässigten Ecke des Universums, worum es sich aber etwas mehr bei „Bloodworks“ drehte. Wir sind gewachsen.
Welche Geschichte steckt hinter dem Stück „Emanante“?
Das kann ich nicht sagen. Wirklich nicht. Ich höre im Moment Eartha Kitt und wollte gerade pausieren, um „Emanante“ anzumachen und zu versuchen, wirklich einzutauchen, damit ich erzählen kann, worum es meiner Meinung nach geht und woher der Track entstammt, aber ich kann das nicht. Ich bin da wohl der Falsche. Außerdem ist es egal, was dahinter steckt. Stellt euch vor, ihr würdet denken, es ginge um Liebe und Glück und dann würde ich sagen, der Song erzähle vom Verlieren beim Golfen. Was bringt es? Trefft mich an einem anderen Tag und ich kann mich eventuell darauf einlassen, aber ihr hattet leider Pech.
Mittwoch, 2. Juli 2014
Gewinnspiel: Alexis Taylor "Await Barbarians"
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| Alexis Taylor |
Alexis kennt die Musikbranche wie seine Westentasche. Als Plattenverkäufer begann er vor Jahren seine Karriere in einem Londoner Musikshop und baute sich schnell ein weitreichendes Netzwerk auf. Irgendwann brachte er dann allen Mut zusammen und verteilte eigene Demos an befreundete Ladenbesitzer. Das führte zur ersten Veröffentlichung von Hot Chip, der "Mexico EP". Heute zählt das Quintett zu den gefeiertsten Exportschlagern des englischen Königreichs. Mit einer Mischung aus Up-Tempo-Nummern und bittersüßen Balladen behaupten sich Hot Chip konsequent auf dem immer größer werdenden Markt.
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| "Await Barbarians" |
Welche Soloprojekte von Musikern, die sonst erfolgreichen Bands angehören, gefallen euch besonders gut? Verratet uns dies bis spätestens kommenden Sonntag, den 06.07.2014, und gewinnt mit etwas Glück ein CD-Exemplar von Alexis Taylors "Await Barbarians", das uns Domino Deutschland zur Verfügung gestellt hat. Mitmachen könnt ihr über die beiden bereits bekannten Wege.
Möglichkeit 1: "Einen hab ich noch..."-Facebook-Seite liken (falls noch nicht geschehen) und das dort befindliche Gewinnspiel-Foto vom 02.07.2014 mit eurer Antwort kommentieren.
Möglichkeit 2: Eine Mail mit dem Betreff "Alexis Taylor" und eurer Antwort an kontakt.ehin@gmail.com.
Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Weitere Infos zu Alexis Taylor gibt es hier:
Offizielle Website | Interview mit Alexis Taylor bei Kultmucke
Freitag, 23. Mai 2014
Album-Vorstellung: Hercules & Love Affair "The Feast Of The Broken Heart"
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| Andrew Butler |
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| "The Feast Of The Broken Heart" |
"The Feast Of The Broken Heart" ist ein fröhliches Album, das mit Statements gegen Homophobie und Andersartigkeit die Engstirnigkeit vieler Zeitgenossen bekämpft.
Freitag, 25. April 2014
Album-Vorstellung: FM Belfast "Brighter Days"
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| FM Belfast |
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| "Brighter Days" |
Freitag, 11. April 2014
Album-Vorstellung: Farewell Dear Ghost "We Colour The Night"
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| Farewell Dear Ghost |
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| "We Colour The Night" |
Freitag, 4. April 2014
Album-Vorstellung: Thievery Corporation "Saudade"
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| Thievery Corporation |
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| "Saudade" |
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