Gibt es etwas Schöneres, als mit den Fingern genüsslich über die Rücken
nebeneinander aufgereihter Platten zu streifen? Stunden und Stunden können ins
Land ziehen, bis man sich ausreichend durch die Auslage eines
Schallplattenladens gewühlt hat. Schließlich möchte man ja auch keinerlei
Hinweise auf noch unentdeckte akustische Kostbarkeiten übersehen. Für Freunde der
auditiven Schatzsuche findet einmal im Jahr ein ganz besonderer Tag statt: der
Record Store Day. An jedem dritten Samstag im April, sprich 2015 am 18.04., werden
dabei zahlreiche Shops mit schwarzem Gold überflutet, das das Herz eines jeden
Vinylliebhaber höherschlagen lässt. Und immer gibt es dabei ganz spezielle
Veröffentlichungen zu ergattern. Normalerweise sind es vor allem die großen Labels,
die sich für den Record Store Day ins Zeug werfen und die Pressmaschinen rotieren
lassen. Unsere Freunde von AdP Records ließen sich aber auch nicht lumpen und
präsentieren 2015 ihre erste 7“-Single zu besagtem Vinylspektakel.
Wen sendet man aus, um das eigene Label bestmöglich bei einem Ereignis wie
dem Record Store Day zu vertreten? AdP Records entschieden sich – und hier wird
erneut das Vertrauen der in Kulmbach ansässigen Plattenfirma in ihre Newcomer
deutlich – für Somewhere Underwater. Hinter dem fast schon mystisch anmutenden
Namen verbirgt sich der gebürtige Franzose Julien Agot, der nun München zu
seiner Heimat erklärt hat und vor Kurzem bei AdP auch ein musikalisches Zuhause
gefunden hat. Zusammen mit ein paar weiteren Musikern stürzt sich Agot gern in
ausladende Synthiearrangements. Zwei seiner Tracks lassen sich nun auf der 7“ „SpringKills My Energy“ entdecken. Auf der A-Seite beschwört der gleichnamige Track „Spring
Kills My Energy“ eine von Shoegaze und Wave-Pop durchdrungene Atmosphäre herauf,
in der sich Agots Stimme echoartig verliert. Nicht minder verträumt zeigt sich das
mit französischen Lyrics versehene „Disparaître“, welches die B-Seite der
Single bildet. Da aller guter Dinge jedoch drei sind, gibt es noch einen
digitalen Bonustrack namens „Weight Of Life“, der wiederum recht strahlende
Züge aufweist und wohl eher direkt unter der melodischen Wasseroberfläche zu
verorten ist. Somewhere Underwater passen hervorragend in den Bandkatalog von
AdP Records und man darf gespannt sein, was noch von diesem Projekt zu erwarten
ist.
Um abschließend ein Exemplar der 7" "Spring Kills My Energy" von Somewhre Underwater zu ergattern, das uns unsere Freunde bei AdP Records zur Verfügung gestellt haben,
könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto.
Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder
Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die
entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem
Betreff "Somewhere Underwater" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr
auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 19.04.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
Weitere Infos zu Somewhere Underwater gibt es hier:
Facebookseite | Soundcloud
"E1NEN HAB ICH NOCH..." ist ein virtuelles Sammelsurium für Musik. Der gleichnamige Blog bündelt und filtert Neuigkeiten aus den unendlichen Weiten der verschiedensten Genres. Dabei gilt stets die Devise: Den Song oder diese Platte sollte man noch gehört haben!
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Mittwoch, 15. April 2015
Mittwoch, 10. September 2014
Gewinnspiel: Blonde Redhead "Barragán"
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| © by Marlene Marino |
Als würde man aus dem Inneren eines schattigen Hauses hinaus ins Freie treten und von der plötzlichen Helligkeit des Sonnenlichts geblendet werden, so eröffnet das Instrumentalstück "Barragán" das gleichnamige Album. Während die Vögel im Hintergrund zwitschern, befällt den Hörer ein intensives Gefühl der Glückseligkeit. Ist dies das Paradies? Nun, es kommt dem auf jeden Fall sehr nah. Die zehn Stücke auf "Barragán" tragen eine faszinierende Kraft in sich - mystisch und doch real zugleich. Songs wie "Lady M" oder das knisternde "Mind To Be Had" versuchen mit jedem neuen Takt abzuheben, werden jedoch wieder und wieder von einem starken Sog erfasst, der sie an die Endlichkeit ihrer selbst kettet. Und genau das ist es, was "Barragán" als Gesamtwerk ausmacht. Es ist eine Platte mit Bodenhaftung, die dennoch etwas Transzendentes an sich hat. Wirkt das wunderbare "The One I Love" beispielsweise erst fragil und zerbrechlich, entwickelt es im Refrain eine starre Dramatik, die jede vergossene Träne gefrieren lässt, noch bevor sie den Erdboden berührt. Nicht zuletzt dank der charismatischen Stimmen von Makino und Pace sowie dem Einsatz verschiedenster analoger Synthesizer entsteht eine einzigartige Klangkulisse, in der selbst tanzbare Songs wie "Dripping" oder "Penultimo" ihren Platz finden.
Um abschließend ein CD-Exemplar von Blonde Redheads neuem Album "Barragán" zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Blonde Redhead" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 14.09.2014.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
Weitere Infos zu Blonde Redhead und dem Album "Barragán" gibt es hier:
Offizielle Website | Facebookseite | Soundcloud-Profil
Freitag, 4. Juli 2014
EP-Vorstellung: Phoria "Display" (+ Interview)
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| Phoria |
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| "Display" |
Unsere Redaktion ist hin und weg von der Finesse und gleichzeitigen Wucht, die Phoria auf ihrer zweiten EP ausbreiten. Selten hat uns ein Werk auf Anhieb derart gut gefallen und so prognostizieren wir der Band gern eine aussichtsreiche Zukunft.
Da es noch relativ wenig Informationen zu Phoria gibt, ließen wir uns zudem die Gelegenheit nicht entgehen, den Herren selbst ein paar Fragen zu stellen. Genauso undurchsichtig wie die Musik der Gruppe fielen allerdings auch die Antworten aus, die uns Bassist Tim Douglas zurücksandte. Vielleicht gilt es, zwischen den Zeilen zu lesen.
Wer steckt hinter Phoria?
Alle anderen!
Wie kam es zur Gründung von Phoria?
Wir lernten uns in Brighton kennen, wo wir auch jetzt noch leben, aber unsere Beziehungen reichen Jahre zurück. Trewin, Ed und Jeb gingen in die gleiche Vorschule. Sie lernten ihre ersten Instrumente gemeinsam, spielten vermutlich gemeinsam mit Spielzeugautos und tuschelten zusammen über Mädchen. Ihre Verbindung ist der Kern der Band. Sie haben ein tiefes Verständnis füreinander, weil sie sich gegenseitig in der Ausprägung ihres Geschmackes beeinflusst haben. Ich traf Ed und Jeb an der Uni, wo wir dank einer gemeinsamen Liebe für verrückte Gitarren und laute Rockmusik, zu der du deinen Kopf demolieren kannst, zusammenfanden. Wir blieben in Kontakt, und nachdem ich ein paar Jahre lang Blues-Cover im Südwesten zum Besten gegeben hatte, kam ich zurück nach Brighton, um dort Bass in einer Progressive-Pop-Band zu spielen. Es ist seltsam, wie Dinge passieren und wie zufällige Umstände deine Entwicklung beeinflussen können.
Warum habt ihr euch für Phoria als Bandnamen entschieden?
Ich weiß nicht mehr, ob wir zuerst das Logo designten oder einen Namen fanden und dann den Stil anpassten. Auf jeden Fall sah Phoria geschrieben gut aus. Zudem beschwört Phoria ein Gefühl herauf. Irgendwie funktionierte der Name einfach. Bandnamen sind das Schwierigste. Dass es überhaupt irgendeine Gruppe schafft, einen zu wählen, das ist für sich genommen schon ein Wunder!
Verfolgt ihr eine bestimmte Philosophie?
Ehrlichkeit. Eleganz. Spaß. Generell ist das aber eher eine Annäherung hin zu sich selbst und allem, was zur Musik gehört, als eine bestimmte Philosophie. Trewin schrieb mal ein paar Punkte für Seryn auf, wie man dem Musikmachen nahekommen könnte. Ich heftete diese an eine Wand und machte ein Foto mit meinem Handy, damit auch ich sie künftig haben würde. Die Punkte sind simpel, aber sie funktionieren. Der Junge hat ein Talent dafür, komplexe Ideen auf ihre Essenz herunterzubrechen. Minimale Komplexität. Mit wenig erreichst du viel. Wie hört sich das an? Großartig, oder?
Wie würdest du selbst den Sound eurer neuen EP „Display“ beschreiben?
Da gibt es Bässe, Drums, Gitarren und Synthesizer. Und Gesang. Kennt ihr das Gefühl, wenn man an einem heißen Tag in einen eiskalten Pool geht und an der Stelle, wo die Wasseroberfläche deinen Körper umschließt, eine Taubheit entsteht? Nur was will er uns damit sagen?
Inwiefern ist „Display” anders als eure letzte EP „Bloodworks“?
Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr glaube ich, dass sie ein wenig schmutziger ist. Wir selbst werden zunehmend verbrauchter, jetzt wo der Alltag als Musiker langsam seine Opfer fordert und ich denke, das spiegelt sich hier wieder. Es geht mehr um die Schönheit einer Stadt bei Nacht als um die Schönheit eines brennenden Sternes in irgendeiner vernachlässigten Ecke des Universums, worum es sich aber etwas mehr bei „Bloodworks“ drehte. Wir sind gewachsen.
Welche Geschichte steckt hinter dem Stück „Emanante“?
Das kann ich nicht sagen. Wirklich nicht. Ich höre im Moment Eartha Kitt und wollte gerade pausieren, um „Emanante“ anzumachen und zu versuchen, wirklich einzutauchen, damit ich erzählen kann, worum es meiner Meinung nach geht und woher der Track entstammt, aber ich kann das nicht. Ich bin da wohl der Falsche. Außerdem ist es egal, was dahinter steckt. Stellt euch vor, ihr würdet denken, es ginge um Liebe und Glück und dann würde ich sagen, der Song erzähle vom Verlieren beim Golfen. Was bringt es? Trefft mich an einem anderen Tag und ich kann mich eventuell darauf einlassen, aber ihr hattet leider Pech.
Mittwoch, 14. Mai 2014
Gewinnspiel: Yesterday Shop "Parodos"
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| Yesterday Shop |
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| "Parodos" |
Wir möchten uns nicht lumpen lassen und haben den Herren ein CD-Exemplar von "Parodos" abschwatzen können, welches wir nun gern an einen unserer Leser weitergeben würden. Um in die Lostrommel zu gelangen, aus der der Gewinnername gezogen wird, solltet ihr uns verraten, was euch an der Musik von Yesterday Shop gefällt. Tun könnt ihr dies bis kommenden Freitag, den 16.05.2014, über eine der beiden folgenden Möglichkeiten.
Möglichkeit 1: "Einen hab ich noch..."-Facebook-Seite liken (falls noch nicht geschehen) und das dort befindliche Gewinnspiel-Foto vom 14.05.2014 mit eurer Antwort kommentieren.
Möglichkeit 2: Eine Mail mit dem Betreff "Yesterday Shop" und eurer Antwort an kontakt.ehin@gmail.com.
Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Weitere Infos zu Yesterday Shop gibt es hier:
Facebookseite | Soundcloud-Account | Tumblr-Account | Interview + Session auf Kultmucke | Interview bei Pink-Pong
Mittwoch, 2. April 2014
Gewinnspiel: Orcas "Yearling"
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| Orcas |
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| "Yearling" |
Wer nun abschließend gern ausgiebig mit den Orcas in ihren Harmonien baden möchte, der sollte sich die folgende Verlosung nicht entgehen lassen. Bis spätestens kommenden Freitag, den 04.04.2014, sammeln wir Antworten auf die Frage, welches euer Lieblingsmeerestier ist. Unter allen Einsendungen werden wir dann im Anschluss einen Gewinner ermitteln, der sich über ein CD-Exemplar von "Yearling" freuen darf. Mitgemacht werden kann über die folgenden Wege.
Möglichkeit 1: "Einen hab ich noch..."-Facebook-Seite liken (falls noch nicht geschehen) und das dort befindliche Gewinnspiel-Foto vom 02.04.2014 mit eurer Antwort kommentieren.
Möglichkeit 2: Eine Mail mit dem Betreff "Orcas" und eurer Antwort an kontakt.ehin@gmail.com.
Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Weitere Infos zu Orcas gibt es unter:
Offizielle Website | Facebookseite | Soundcloud
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