Gibt es etwas Schöneres, als mit den Fingern genüsslich über die Rücken
nebeneinander aufgereihter Platten zu streifen? Stunden und Stunden können ins
Land ziehen, bis man sich ausreichend durch die Auslage eines
Schallplattenladens gewühlt hat. Schließlich möchte man ja auch keinerlei
Hinweise auf noch unentdeckte akustische Kostbarkeiten übersehen. Für Freunde der
auditiven Schatzsuche findet einmal im Jahr ein ganz besonderer Tag statt: der
Record Store Day. An jedem dritten Samstag im April, sprich 2015 am 18.04., werden
dabei zahlreiche Shops mit schwarzem Gold überflutet, das das Herz eines jeden
Vinylliebhaber höherschlagen lässt. Und immer gibt es dabei ganz spezielle
Veröffentlichungen zu ergattern. Normalerweise sind es vor allem die großen Labels,
die sich für den Record Store Day ins Zeug werfen und die Pressmaschinen rotieren
lassen. Unsere Freunde von AdP Records ließen sich aber auch nicht lumpen und
präsentieren 2015 ihre erste 7“-Single zu besagtem Vinylspektakel.
Wen sendet man aus, um das eigene Label bestmöglich bei einem Ereignis wie
dem Record Store Day zu vertreten? AdP Records entschieden sich – und hier wird
erneut das Vertrauen der in Kulmbach ansässigen Plattenfirma in ihre Newcomer
deutlich – für Somewhere Underwater. Hinter dem fast schon mystisch anmutenden
Namen verbirgt sich der gebürtige Franzose Julien Agot, der nun München zu
seiner Heimat erklärt hat und vor Kurzem bei AdP auch ein musikalisches Zuhause
gefunden hat. Zusammen mit ein paar weiteren Musikern stürzt sich Agot gern in
ausladende Synthiearrangements. Zwei seiner Tracks lassen sich nun auf der 7“ „SpringKills My Energy“ entdecken. Auf der A-Seite beschwört der gleichnamige Track „Spring
Kills My Energy“ eine von Shoegaze und Wave-Pop durchdrungene Atmosphäre herauf,
in der sich Agots Stimme echoartig verliert. Nicht minder verträumt zeigt sich das
mit französischen Lyrics versehene „Disparaître“, welches die B-Seite der
Single bildet. Da aller guter Dinge jedoch drei sind, gibt es noch einen
digitalen Bonustrack namens „Weight Of Life“, der wiederum recht strahlende
Züge aufweist und wohl eher direkt unter der melodischen Wasseroberfläche zu
verorten ist. Somewhere Underwater passen hervorragend in den Bandkatalog von
AdP Records und man darf gespannt sein, was noch von diesem Projekt zu erwarten
ist.
Um abschließend ein Exemplar der 7" "Spring Kills My Energy" von Somewhre Underwater zu ergattern, das uns unsere Freunde bei AdP Records zur Verfügung gestellt haben,
könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto.
Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder
Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die
entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem
Betreff "Somewhere Underwater" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr
auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 19.04.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
Weitere Infos zu Somewhere Underwater gibt es hier:
Facebookseite | Soundcloud
"E1NEN HAB ICH NOCH..." ist ein virtuelles Sammelsurium für Musik. Der gleichnamige Blog bündelt und filtert Neuigkeiten aus den unendlichen Weiten der verschiedensten Genres. Dabei gilt stets die Devise: Den Song oder diese Platte sollte man noch gehört haben!
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Mittwoch, 15. April 2015
Mittwoch, 8. April 2015
Gewinnspiel: Stealing Sheep "Not Real"
Eins der am heißesten diskutierten Themen innerhalb der
Musikbrache dürfte aktuell wohl die Rolle der Frau in eben dieser darstellen –
nicht zuletzt ausgelöst durch Björks Interview mit Pitchfork, in dem die Isländerin
kritisierte, dass ihren Geschlechtsgenossinnen kaum zugetraut werde, die Regler
eines Mischpults bedienen, geschweige denn ein Album produzieren zu können. Umso
spannender ist es, im Rahmen dieser Debatte Bands wie das britische Trio Stealing
Sheep zu beobachten, das sein neues Album „Not Real“ nahezu im Alleingang auf
die Beine gestellt hat. Selbstbewusst, klangvernarrt und absolut professionell.
Nachdem ihnen ihr Debüt „Into The Diamond Sun“ allerlei Aufwind verschaffen
konnte, nutzten die drei Damen diesen, um zum den Flug über die Menge an
Newcomerkollegen anzusetzen, die nach einem erfolgreichen Erstlingswerk schnell
wieder in der Versenkung verschwunden sind. Doch verließen sich Stealing Sheep
dabei keineswegs auf das altbewährte Erfolgsrezept, Krautrockelemente mit Indiepop
und Folk zu kombinieren. Nein, die Britinnen hatte die Experimentierwut gepackt,
wovon „Not Real“ in jedweder Hinsicht profitieren konnte.
Synthiepop aus den Achtzigern und Exotika aus den Fünfzigern sind die Grundzutaten für die zehn Songs auf der neuen Platte von Stealing Sheep. Mit einer nahezu beeindruckenden Konsequenz bewegen sich die Ladies, die schon im Vorprogramm von alt-J und St. Vincent zu bewundern waren, innerhalb jener selbst gesteckten Grenzen und schaffen es doch gleichzeitig, einen extrem originellen Gesamteindruck zu hinterlassen. Sei es der von Drumbeats angeheizte Opener „Sequence“, das wirklich grandiose „Apparition“ oder das fiebrige „This Time“ – Stealing Sheep kreieren auf „Not Real“ einen phänomenalen Sound, der von der ersten bis zur letzten Note funktioniert. Es hat schon fast etwas von postmodernen, Lippenstift und Rouge tragenden Squaws, wenn Becky Hawley, Emily Lansley und Lucy Mercer, mit ihren Gesängen durch Stücke wie „Greed“ und „Love“ jagen oder ihre Gedanken in dem zum Ende hin tonal völlig verwässerten „Evolve And Expand“ ertränken. „Not Real“ zeigt, was Pop kann, wenn er mit Freude und Passion betrieben wird. Selten hat eine derart bunte Platte, das künstlerische Niveau auf ganzer Linie so hoch halten können.
Um abschließend ein CD-Exemplar von Stealing Sheeps "Not Real", das uns Cooperative Music (PIAS) zur Verfügung gestellt hat, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Stealing Sheep" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 13.04.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
Weitere Infos zu Steeling Sheep gibt es hier:
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Synthiepop aus den Achtzigern und Exotika aus den Fünfzigern sind die Grundzutaten für die zehn Songs auf der neuen Platte von Stealing Sheep. Mit einer nahezu beeindruckenden Konsequenz bewegen sich die Ladies, die schon im Vorprogramm von alt-J und St. Vincent zu bewundern waren, innerhalb jener selbst gesteckten Grenzen und schaffen es doch gleichzeitig, einen extrem originellen Gesamteindruck zu hinterlassen. Sei es der von Drumbeats angeheizte Opener „Sequence“, das wirklich grandiose „Apparition“ oder das fiebrige „This Time“ – Stealing Sheep kreieren auf „Not Real“ einen phänomenalen Sound, der von der ersten bis zur letzten Note funktioniert. Es hat schon fast etwas von postmodernen, Lippenstift und Rouge tragenden Squaws, wenn Becky Hawley, Emily Lansley und Lucy Mercer, mit ihren Gesängen durch Stücke wie „Greed“ und „Love“ jagen oder ihre Gedanken in dem zum Ende hin tonal völlig verwässerten „Evolve And Expand“ ertränken. „Not Real“ zeigt, was Pop kann, wenn er mit Freude und Passion betrieben wird. Selten hat eine derart bunte Platte, das künstlerische Niveau auf ganzer Linie so hoch halten können.
Um abschließend ein CD-Exemplar von Stealing Sheeps "Not Real", das uns Cooperative Music (PIAS) zur Verfügung gestellt hat, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
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Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Stealing Sheep" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 13.04.2015.
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Mittwoch, 11. März 2015
Gewinnspiel: Machine Est Mon Coeur "Dystopium"
Wo Licht ist, ist auch Schatten. Manchmal vergessen wir, die wir in einer übersättigten und allseits stimulierten Gesellschaft leben, dass es tatsächlich jene schwerwiegenden Probleme gibt, die unsere Welt völlig aus den Fugen reißen und ihren Untergang bedeuten könnten. Kriege, Hungersnöte oder die Missachtung der Natur - der Mensch hat es im Laufe seiner kurzen Daseinszeit auf diesem Planeten geschafft, vieles ins Wanken zu bringen, das lange als unumstößlich galt, und sich selbst zahlreiche Konstrukte und Luftschlösser zu erbauen, die auf sehr brüchigen Fundamenten stehen. Eine Band, die dies mit kritischen Augen beobachtet, ist Machine Est Mon Coeur. Hinter dem wohlklingenden Namen verbergen sich Bianca Calandra und Gabin Lopez. Gemeinsam wandern die beiden Musiker ausgiebig durch den Dark Pop, indem auch ihr Debütalbum "Dystopium" beheimatet ist.
Ganz seinem Titel entsprechend zeichnet "Dystopium" dunkle auditive Linien und geleitet den Hörer in ein schummriges Refugium, in dem es sich hervorragend Schweigen und Sinnen lässt. Für eine halbe Stunde geht es quer durch einen teils rauen und dann doch wieder ganz zärtlichen Lo-Fi, dem ein Hauch von Unnahbarkeit anhaftet. Vergleiche zu Künstlern wie Soap&Skin scheinen in diesem Zuge angebracht, wobei Machine Est Mon Coeur keineswegs als Kopien fungieren - zu einzigartig ist das, was das Duo in Stücken wie dem schwer atmenden Opener "Grow" oder mystisch leuchtenden Stücken wie "Beam of Fire", "The Sky Is Falling" und "Sweet Memories" fabrizieren. Plötzlich wird einem bewusst, wie viele großartige Künstler es im DIY-Bereich gibt, die ohne große Promo und Unterstützung präsenter Majorlabels auskommen müssen. Vielleicht ist aber auch genau dies der Grund dafür, dass Acts wie Machine Est Mon Coeur frei und ungebunden ihren eigenen akustischen Vorstellungen folgen können, was schließlich zu solch wundervollen Platten wie "Dystopium" führt.
Um abschließend ein wunderschön gearbeitetes CD-Exemplar von Machine Est Mon Coeurs "Dystopium", das uns Revolver Promotion zur Verfügung gestellt hat, sowie ein Button-Set zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
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Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 15.03.2015.
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Viel Erfolg!
Weitere Infos zu Machine Est Mon Coeur und "Dystopium" gibt es hier:
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Ganz seinem Titel entsprechend zeichnet "Dystopium" dunkle auditive Linien und geleitet den Hörer in ein schummriges Refugium, in dem es sich hervorragend Schweigen und Sinnen lässt. Für eine halbe Stunde geht es quer durch einen teils rauen und dann doch wieder ganz zärtlichen Lo-Fi, dem ein Hauch von Unnahbarkeit anhaftet. Vergleiche zu Künstlern wie Soap&Skin scheinen in diesem Zuge angebracht, wobei Machine Est Mon Coeur keineswegs als Kopien fungieren - zu einzigartig ist das, was das Duo in Stücken wie dem schwer atmenden Opener "Grow" oder mystisch leuchtenden Stücken wie "Beam of Fire", "The Sky Is Falling" und "Sweet Memories" fabrizieren. Plötzlich wird einem bewusst, wie viele großartige Künstler es im DIY-Bereich gibt, die ohne große Promo und Unterstützung präsenter Majorlabels auskommen müssen. Vielleicht ist aber auch genau dies der Grund dafür, dass Acts wie Machine Est Mon Coeur frei und ungebunden ihren eigenen akustischen Vorstellungen folgen können, was schließlich zu solch wundervollen Platten wie "Dystopium" führt.
Um abschließend ein wunderschön gearbeitetes CD-Exemplar von Machine Est Mon Coeurs "Dystopium", das uns Revolver Promotion zur Verfügung gestellt hat, sowie ein Button-Set zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
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Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Machine Est Mon Coeur" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 15.03.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
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Viel Erfolg!
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Freitag, 27. Februar 2015
Album-Vorstellung: Sizarr "Nurture"
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| © by Klein & West / Four Music |
Es hätte keinen besseren Titel als "Nuture" für Sizarrs zweites Album geben können - bedeutet der Begriff im Englischen doch so viel wie aufziehen, fördern oder entwickeln. Nachdem das Trio noch ganz unbedarft und frei an sein Debüt herangetreten ist, sich bei dessen Entstehung viel Luft zum Atmen ließ und seine Grenzen ausgiebig erkundete, führten Plattenvertrag und der kollektive Druck von außen dazu, dass die Tracks für die neue Platte in wesentlich kürzer Zeit und auch innerhalb eines etwas abgesteckteren Rahmens entstehen mussten. Sobald sich ein gewisser Erfolg einstellt, treten zudem auch gern zahlreiche Versuchungen, meist in Form von opulenten Angeboten, auf den Plan. Sizarr entschieden sich jedoch, ihrer bisherigen Linie treuzubleiben und wenig an der eigenen Arbeitsweise und der Wahl ihrer Kooperationspartner zu ändern. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellt. Hört man die aktuelle Single "Timesick", das von den Achtzigern angehauchte "Slender Gender" oder das fast schon kreischende "Scooter Accident", lässt sich eine neue Vielschichtigkeit und Härte im Schaffen Sizarrs entdecken. Ein satter und mächtiger Sound durchzieht auch die anderen sieben Stücke auf "Nurture". Die naive Leichtigkeit, welche "Psycho Boy Happy" zu einer außergewöhnlichen Platte machte, weicht einer eleganten und pathoslastigen Massivität. Tatsächlich verstärkt sich auch der Eindruck, dass die grinsenden Abiturienten etwas gezähmt worden und zu echten Männern herangewachsen seien. Behutsam und mit dem nötigen Respekt in Bezug auf die eigenen Stärken und Schwächen haben Sizarr ein reifes und nachdenkliches Album erschaffen, welches darüber hinaus einen nicht unwesentlichen Entwicklungsschritt der Band dokumentiert. Erstmals gibt es auf "Nurture" zudem auch ein paar deutsche Wortfetzen zu hören und Songtitel, die mit ihren Lyrics korrespondieren, anstatt vollkommen willkürlich gewählt zu sein, wie es noch bei "Psycho Boy Happy" der Fall war.Mittwoch, 25. Februar 2015
Gewinnspiel: Sea Change "Breakage"
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| © by Sibilla Calzolari |
Insgesamt neun Songs versammeln sich auf "Breakage", dem Erstlingswerk von Sea Change. Auch wenn die Tracks alle demselben akustischen Farbspektrum zu entstammen scheinen, gibt es viele feine Unterschiede, die Stücke wie das von Nebel verhangene "Wooden House", das düstere "Let's Dance" oder das stechende "Knives" akzentuieren und voneinander unabhängig zu machen wissen. Die Tatsache, ein homogenes Album erschaffen zu haben, das gleichzeitig aber auch eine interessante Palette verschiedener Klangfacetten offeriert, stellt sich als die große Stärke Sea Changes heraus. Hinzukommt der markerschütternde Gesang der jungen Songwriterin, der sirenenartig den Verstand des Hörers befällt und ihm in ein süßes Delirium beschert. Jeder Drumbeat, jede Percussion und all die vielen Soundtexturen auf "Breakage" harmonisieren derweil auf geheimnisvolle Art und Weise. "Breakage" ist eine Platte, die im Gedächtnis bleibt und die sehr davon profitiert, wenn man sie aufmerksam, statt nur nebenbei, genießt.
Um abschließend ein CD-Exemplar von Sea Changes "Breakage", das uns Nordic By Nature zur Verfügung gestellt hat, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Sea Change" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 01.03.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
Weitere Infos zu Sea Change und "Breakage" gibt es hier:
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Freitag, 20. Februar 2015
Album-Vorstellung: Susanne Sundfør "Ten Love Songs"
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| © by Sofia Fredricks Sprung |
Innovationsgeist trifft auf unbändiges Talent - "Ten Love Songs" bietet all das, was man sich von einem großartigen Album erhofft. Auch wenn der Zugang zu den zehn darauf befindlichen Liebesliedern anfangs etwas versperrt zu sein scheint, schätzt man mit jedem neuen Hördurchlauf zunehmend eben diese Eigenschaft an der Platte. Susanne Sundfør fordert ihr Publikum und überrascht es immer dann, wenn es sich in Sicherheit glaubt. Badet das Eröffnungsstück "Darlings" beispielsweise noch ausgiebig im Pathos - begleitet von schweren Synthiemelodien, die an ein Schifferklavier erinnern - hat sich bereits das Folgestück "Accelerate", ganz seinem Titel entsprechend, der unabdingbaren Beschleunigung verschrieben. So geht es mit reißenden Beats und in rasendem Tempo in Richtung der Achtziger, denen auch die Soundästhetik der Vorabsingle "Fade Away" entstammt und die generell sehr federführend auf "Ten Love Songs" zu sein scheinen. Zeit für einen weiteren Bruch. Dieser kommt in Form von "Silencer", einer Nummer wie aus einem Märchen, so romantisch und verspielt stellt sie sich dar. Ganz im Stil ihres Synthie-Melodrams "A Night At Salle Pleyel" beginnt hingegen "Kamikaze", das sich dann aber umgehend auf die Tanzfläche stürzt, im Stroboskoplicht ein paar Runden dreht und schließlich in einem cemalboartigem Nachspiel mündet. Die größte Entwicklung durchläuft allerdings das zehnminütige "Memorial". Von der Ballade hin zur Eighties-Hymne, durchzogen von einem orchestralen Part, der hier und da auch von Philip Glass hätte sein können. Im weiteren Verlauf gibt es dann mit "Delirious" noch ein zündelndes Klangfeuerwerk und "Slowly" entpuppt sich als das absolute Glanzstück auf "Ten Love Songs". Nachdem Susanne Sunfør mit diesen Songs erneut in die neonfarbene Disco-Ära gewandert ist, kehrt "Trust Me" zum Begin der Platte zurück - wirkt schwer und sentimental - und wäre ein perfektes Finale gewesen, wenn da nicht noch das psychedelische "Insects" wäre. Mit diesem auditiven Fiebertraum endet eine Platte, die schon jetzt zu den Hoffnungsträgern dieses Jahres gezählt werden darf.
Mittwoch, 11. Februar 2015
Gewinnspiel: KEjNU "Centillion"
Berge, weite Landschaften, Schokolade, Schnee und ein merkwürdiger Akzent - an diese Dinge würde man vermutlich zu allererst denken, wenn es darum geht, die Schweiz näher zu beschreiben. Doch wie hört sich unser alpines Nachbarland eigentlich an? Was bietet die musikalische Szene jenes souveränen Staates im Herzen Europas wirklich? Und welche Bands und Solokünstler sind ihren Heimatstädten, auch über deren Grenzen hinaus, entwachsen? Fragen über Fragen - doch braucht es Antworten! Eine halten wir im Folgenden parat.
KEjNU aus Zürich versuchen aktuell, ihren auditiven Fußabdruck im Kollektivgedächtnis der Independentbranche zu hinterlassen. Hinter dem seltsam anmutenden Namen verbirgt sich der vielseitig talentierte Nuél Schoch, der bei Liveauftritten von den Musikern Alessandro Giannelli, Ramon Ziegler und James Varghese unterstützt wird. Mit dem heutigen Artikel möchten wir unseren Teil dazu beitragen, KEjNU bekannter zu machen, denn selten waren wir bereits beim ersten Hören von einem Album derart gefesselt, wie es bei "Centillion", dem Zweitwerk der Schweizer, der Fall gewesen ist.
Wer veröffentlicht denn heutzutage bitte noch ein Doppelalbum? Das hat beinahe etwas Blauäugiges, in einer Zeit, in der das Format Longplayer per se schon dem Tode geweiht zu sein scheint und Bands wie Röyksopp bereits ihre Grabreden zu dem Thema verfasst haben. Nur möchten wir uns im Namen all derjenigen, die sich nicht mit ein paar wahllos aneinander gedrängten Tracks innerhalb irgendwelcher Spotify-Playlists zufrieden geben, für dieses Experiment, diesen Funken Rebellion, diesen kleinen Hoffnungsschimmer bedanken. Auf "Centillion" darf Musik noch Raum einnehmen, sich entfalten und in ihrer Gesamtheit eine Aussage formulieren. 2 Tonträger, 20 Tracks, eine Spielzeit von rund 85 Minuten und Coverausmaße, die manches CD-Regal auf die Probe stellen dürften - mit diesen Mitteln bürsten KEjNU ganz bewusst gegen den störrischen Zeitgeist und bringen ihn damit kurz zu Fall. Manchmal ist mehr eben doch mehr. Während Tracks wie "Host", das famose "Boxus / Hood" oder "Candelabra" eine massive Wall Of Sound bauen, die Kollegen wie James Blake seit Jahren zu unterwandern versuchen, ergießen sich "Handyman" oder das herzzerreißende "Inner / Outer" über eine jedwede Hörerseele, wärmen diese vollends auf und hinterlassen ein Gefühl von Glückseligkeit. Darüber hinaus besuchen KEjNU auf "Centillion" ein paar alte Helden und erinnern an frühe Gehversuche von AIR ("Mountaineers"), Radiohead ("Taciturn", "From The Bones"), Muse ("What I Deserve", "November") oder America ("Stormy Eyes"). Doch gibt es auch akustische Wegweiser wie "Silhouettes" und "Egocentrix", die in eine noch recht unberührte Zukunft führen.
"Centillion" mag vielleicht ein Geheimtipp sein und auch bleiben - vom Mainstream verschmäht und vom Underground ignoriert - allerdings kann dieses Album durch eine Qualität überzeugen, die nachdrücklich beeindruckt.
Wir sagen NEIN zur Entschleunigung und JA zu der Fülle und Passion, die KEjNU uns mit "Centillion" geschenkt haben.
Um abschließend eins von zwei CD-Exemplaren des neuen KEjNU Albums "Centillion", die uns Popup Records zur Verfügung gestellt haben, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "KEjNU" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 15.02.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
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KEjNU aus Zürich versuchen aktuell, ihren auditiven Fußabdruck im Kollektivgedächtnis der Independentbranche zu hinterlassen. Hinter dem seltsam anmutenden Namen verbirgt sich der vielseitig talentierte Nuél Schoch, der bei Liveauftritten von den Musikern Alessandro Giannelli, Ramon Ziegler und James Varghese unterstützt wird. Mit dem heutigen Artikel möchten wir unseren Teil dazu beitragen, KEjNU bekannter zu machen, denn selten waren wir bereits beim ersten Hören von einem Album derart gefesselt, wie es bei "Centillion", dem Zweitwerk der Schweizer, der Fall gewesen ist.
Wer veröffentlicht denn heutzutage bitte noch ein Doppelalbum? Das hat beinahe etwas Blauäugiges, in einer Zeit, in der das Format Longplayer per se schon dem Tode geweiht zu sein scheint und Bands wie Röyksopp bereits ihre Grabreden zu dem Thema verfasst haben. Nur möchten wir uns im Namen all derjenigen, die sich nicht mit ein paar wahllos aneinander gedrängten Tracks innerhalb irgendwelcher Spotify-Playlists zufrieden geben, für dieses Experiment, diesen Funken Rebellion, diesen kleinen Hoffnungsschimmer bedanken. Auf "Centillion" darf Musik noch Raum einnehmen, sich entfalten und in ihrer Gesamtheit eine Aussage formulieren. 2 Tonträger, 20 Tracks, eine Spielzeit von rund 85 Minuten und Coverausmaße, die manches CD-Regal auf die Probe stellen dürften - mit diesen Mitteln bürsten KEjNU ganz bewusst gegen den störrischen Zeitgeist und bringen ihn damit kurz zu Fall. Manchmal ist mehr eben doch mehr. Während Tracks wie "Host", das famose "Boxus / Hood" oder "Candelabra" eine massive Wall Of Sound bauen, die Kollegen wie James Blake seit Jahren zu unterwandern versuchen, ergießen sich "Handyman" oder das herzzerreißende "Inner / Outer" über eine jedwede Hörerseele, wärmen diese vollends auf und hinterlassen ein Gefühl von Glückseligkeit. Darüber hinaus besuchen KEjNU auf "Centillion" ein paar alte Helden und erinnern an frühe Gehversuche von AIR ("Mountaineers"), Radiohead ("Taciturn", "From The Bones"), Muse ("What I Deserve", "November") oder America ("Stormy Eyes"). Doch gibt es auch akustische Wegweiser wie "Silhouettes" und "Egocentrix", die in eine noch recht unberührte Zukunft führen.
"Centillion" mag vielleicht ein Geheimtipp sein und auch bleiben - vom Mainstream verschmäht und vom Underground ignoriert - allerdings kann dieses Album durch eine Qualität überzeugen, die nachdrücklich beeindruckt.
Wir sagen NEIN zur Entschleunigung und JA zu der Fülle und Passion, die KEjNU uns mit "Centillion" geschenkt haben.
Um abschließend eins von zwei CD-Exemplaren des neuen KEjNU Albums "Centillion", die uns Popup Records zur Verfügung gestellt haben, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "KEjNU" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 15.02.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
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Dienstag, 30. Dezember 2014
Hitlist 2014 (+ Gewinnspiel)
Das Beste kommt zum Schluss. Während seit Anfang November vielerorts musikalische Jahresendlisten aus dem Boden sprießen wie Unkraut in einem verwucherten Garten, haben wir uns ganz bewusst dazu entschieden, dem Namen eben dieser Listen gerecht zu werden und mit unserer Hitlist bis kurz vor knapp zu warten. 2014 hat derart viele auditive Höhepunkte zu verzeichnen, dass uns die Erstellung der unten anhängenden Auswahl tatsächlich ein wenig Kopfschmerzen bereitete - doch wir haben sie gefunden, unsere ganz persönlichen Lieblinge.
Song des Jahres: Sylvan Esso - Coffee
Es ist die Mischung aus sanfter Songwriterkunst und einem treibenden Beat, die "Coffee" zu unserem Song des Jahres macht. Jedes Mal, wenn der von Sylvan Esso auf ihrem gleichnamigen Debütalbum erschienene Track erklingt, scheint die Welt für ein paar Sekunden stillzustehen. „Der Beat entstand irgendwann in einem kalten, dunklen Keller. Amelia war an dem Tag ein echter Miesepeter.“, verriet das Duo in einem Interview mit Kultmucke. Doch hört man "Coffee" seinen Geburtsort oder die schlechte Stimmung der Dame, die seine Lyrics singt, keinesfalls mehr an. Im Gegenteil. Das Stück trägt eine geheimnisvolle Wärme in sich. Amelia Meath und Nick Sanborn ist es gelungen, ihre akustischen Präferenzen auf charmante Weise miteinander kollidieren zu lassen. Machte Meath vor allem durch ihr Wirken innerhalb des Folktrios Mountain Man von sich reden, huldigte Sanborn einer wesentlich elektronischeren Klangästhetik, und zwar unter dem Pseudonym Made of Oak. "Coffee" profitiert sowohl von dem Einen als auch dem Anderen.
Album des Jahres: Hundreds - Aftermath
Im März dieses Jahres veröffentlichten die Geschwister Eva und Philipp Milner alias Hundreds ihr zweites Album. "Aftermath" ist eine dieser Platten, deren Nachhall bis in die Unenendlichkeit vorzudringen scheint. Mal mystisch, mal epochal und dann wieder reduziert und greifbar hält "Aftermath" ein breit gefächertes Angebot an Stimmungen und Gefühlen bereit. Während Songs wie "Ten Headed Beast", "Foam Born" oder "Stones" durch nahezu plätschernde Klaviermelodien begeistern, trumpfen "Beehive", das titelgebende "Aftermath" oder "Our Past" mit energischen Trommelpassagen und elektrifizierten Rhythmen auf. Pink-Pong konnte den beiden Musikliebhabern einige Geschichten und Gedanken hinter ihrem Zweitwerk entlocken und trug diese in einem sehr ausführlichen Interview zusammen. Darin erklären die Milners auch, dass "Aftermath" eine goldene Platte sei - und dem können wir nur zustimmen. Selten hat ein Album derart gestrahlt, wie es "Aftermath" tut. Und auch, wenn es vielleicht nicht die erfolgreichste LP 2014 war, dann doch definitiv eine der hörenswertesten.
Band des Jahres: Wild Beasts
Wenn es eine Band versteht, sich durch zahlreiche Alleinstellungsmerkmale von ihren Kollegen abzugrenzen, dann ist es wohl die britische Kapelle Wild Beasts. Die vier aus Kendal stammenden Herren wirken zwar auf den ersten Blick wie die charmanten Jungs von neben an, was auch Kultmucke bei einem Gespräch mit Tom Flemming und Ben Little im Rahmen des Electronic Beats Festivals in Leipzig feststellen durfte, doch sobald das Quartett zu seinen Instrumenten und Mikrofonen greift, entfesselt sich eine nahezu unbändige Gewalt. Ob live auf der Bühne oder wie zuletzt auf ihrem Album "Present Tense"- die Wild Beasts beherrschen das Spiel mit Licht und Schatten, Strenge und Sanftmut, nahezu perfekt. So lässt es sich mit "Mecca" hervorragend in die tiefste Sehnsucht stürzen, wohingegen "Wanderlust" Herzschlag und Puls antreibt. Seit ihrem Debüt "Limbo, Pantho" (2008) überraschten die Wild Beasts immer wieder durch interessante Wendungen innerhalb ihres Schaffens. 2014 haben sie sich zu einer der extravagantesten Bands des Independentbereichs gemausert. Das verdient Respekt und eine Auszeichnung.
Solokünstler(in) des Jahres: Agnes Obel
Wieder einmal hat sie es geschafft. Als Untergrundkämpferin für ausgefallene Kompositionen konnte die in Berlin ansässige Songwriterin Agnes Obel auch 2014 eine nicht geringe Hörerschaft von ihren Qualitäten überzeugen. Nachdem die Veröffentlichung ihres Zweitwerks "Aventine" bereits 2013 den Ruf Obels als eine der talentiertesten Gegenwartsmusikerinnen erneut zu untermauern wusste, erschien vor wenigen Monaten mit der Deluxe Edition dieses Albums ein weiterer Geniestreich aus der Feder der gebürtigen Dänin. Doch damit nicht genug. Passend zur Veröffentlichung der Platte entschied sich Agnes Obel, im Spätherbst eine kleine Konzertreise anzutreten. Ihr Auftritt im Berliner Admiralspalast avancierte dabei zu einem audiovisuellen Erlebnis der besonderen Art. Vor einer schillernden Wand thronend präsentierte Obel Songs wie das dahingleitende "Dorian" oder "Fuel to Fire", indes die Menschen im Publikum sich kaum zu bewegen, geschweige denn zu atmen, trauten. Diese Eleganz, diese Begabung möchten wir mit dem Titel "Solokünstlerin des Jahres" ehren.
Geheimtipp des Jahres: Phoria
Wie macht man 2014 als Newcomer noch auf sich aufmerksam? Wenn man sich das Quintett Phoria aus Brighton anschaut und -hört, scheint allem voran eine exzentrische Soundvision den Schlüssel zum Erfolg darzustellen. Insgesamt drei EPs haben Seryn Burden, Tim Douglas, Jeb Hardwick, Trewin Howard und Ed Sanderson bisher veröffentlicht - und mit jeder lässt sich die Entwicklung Phorias von einer klassischen Band hin zu einem imposanten Electronica-Ensemble ein Stück besser nachzeichnen. Während die Präsenz akustischer Instrumente im Schaffen Phorias zunehmend in den Hintergrund rückte, erhielten im selben Moment weitschweifende Synthietexturen Einzug in Songs wie "Emanate", "Undone" oder "Atomic". All die genannten Titel sind auf der EP "Display" zu finden, die seit Juli auch in Deutschland über das Label Humming Records vertrieben wird und die uns zu der Entscheidung brachte, Phoria zu unserem Geheimtipp 2014 zu erklären.
Gewinnspiel
Zu unserer Hitlist halten wir auch in diesem Jahr ein prall gefülltes Paket bereit, das aus folgenden Dingen besteht:
- Sylvan Essos "Sylvan Esso" (CD)
- Hundreds "Aftermath" (CD)
- Gratisdownload der Hundreds-EP "Under The Icicles"
- Wild Beasts "Present Tense" (CD) in der Special Edition
- Postkartenset zu Wild Beasts "Present Tense"
- Vinyl-Single "The Devil's Crayon" von den Wild Beasts
- Agnes Obels "Aventine" (CD) in der Deluxe Edition
- Beutel von Agnes Obel
- Phorias EP "Display"(Vinyl)
- zahlreiche Aufkleber
Wir danken in diesem Zusammenhang City Slang, Sinnbus, Domino Deutschland, PIAS Germany und Humming Records für die Bereitstellung der Preise.
Um eine Chance auf unser Hitlist-Paket zu haben, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Hitlist 2014" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist Freitag, der 09.01.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
Song des Jahres: Sylvan Esso - Coffee
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| © by City Slang |
Album des Jahres: Hundreds - Aftermath
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| © by Konrad Schmidt |
Band des Jahres: Wild Beasts
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| © by Klaus Thymann |
Solokünstler(in) des Jahres: Agnes Obel
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| © by PIAS |
Geheimtipp des Jahres: Phoria
| © by Christine Burkart |
Gewinnspiel
Zu unserer Hitlist halten wir auch in diesem Jahr ein prall gefülltes Paket bereit, das aus folgenden Dingen besteht:
- Sylvan Essos "Sylvan Esso" (CD)
- Hundreds "Aftermath" (CD)
- Gratisdownload der Hundreds-EP "Under The Icicles"
- Wild Beasts "Present Tense" (CD) in der Special Edition
- Postkartenset zu Wild Beasts "Present Tense"
- Vinyl-Single "The Devil's Crayon" von den Wild Beasts
- Agnes Obels "Aventine" (CD) in der Deluxe Edition
- Beutel von Agnes Obel
- Phorias EP "Display"(Vinyl)
- zahlreiche Aufkleber
Wir danken in diesem Zusammenhang City Slang, Sinnbus, Domino Deutschland, PIAS Germany und Humming Records für die Bereitstellung der Preise.
Um eine Chance auf unser Hitlist-Paket zu haben, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Hitlist 2014" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist Freitag, der 09.01.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
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Mittwoch, 29. Oktober 2014
Gewinnspiel: Stars "No One Is Lost"
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| © by Shervon Lainez |
Der Umgang mit Verlust und ausschweifende Partystimmung - was einen recht konträren Eindruck macht, erfährt auf "No One Is Lost" die direkte Nähe zueinander. Nachdem sich auf jede der bisherigen Platten der Stars auch immer wieder private Themen mogeln konnten, blieb auch ihr neustes Werk von den alltäglichen Geschehnissen der fünf Bandmitglieder nicht unbeeindruckt. Auch wenn der Plan ursprünglich einmal den Verzicht darauf vorsah. Zur Produktion der elf neuen Stücke machte es sich das Erfolgsgespann in den ehemaligen Proberäumen der Handsome Furs in Montreal gemütlich. Eine Etage weiter unten tobte derweil das Leben im Club The Royal Phoenix. Während ein vorrangig homosexuelles Publikum sich dort der völligen Ekstase hingab, ließen sich Stars von den sanften Impulsen anstecken, die durch den Boden ihres neuen Domizils drangen... oder waren das nur die Beats aus den Anlagen des Royal Phoenix? Feststeht, dass "No One Is Lost" ein loderndes und buntes Album geworden ist. Kleine Einsprecher geleiten in kontinuierlichen Abständen zu Synthieexplosionen und wummernden Drum-Beat-Passagen, wie zum Beispiel beim hymnenartigen Opener "From The Night", dem schillernden "You Keep Coming Up" oder dem rockigen "Trap Door". Zwischen die vorangig im Up-Tempo-Bereich verorteten Titel mischen sich aber - ganz nach alter Stars-Manier - auch immer wieder gediegenere Tracks. So entzücken vor allem "No Better Place" und das von einem scheppernden Klavier getragene "What Is To Be Done?" durch ihren nachdenklichen Charakter. Nicht unerwähnt sollte auch das infantile "Turn It Up" bleiben das M.I.A.s "Paper Planes" echte Konkurrenz macht.
"No One Is Lost" schafft es, die Herzen seiner Hörer auch im langsam fröstelnden Herbst noch einmal gehörig anzufeuern.
Um abschließend ein CD-Exemplare von Stars "No One Is Lost", das uns PIAS Germany zur Verfügung gestellt hat, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Stars" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 02.11.2014.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!
Weitere Infos zu Stars und "No One Is Lost" gibt es hier:
Offizielle Website | Facebookseite | Soundcloud-Account
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Gewinnspiel: Alex Highton "Nobody Knows Anything"
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| © by Frank Van Delft |
Um eins von zwei handsignierten CD-Exemplaren der Platte zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.
Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Alex Highton" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 27.10.2014. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!
Weitere Infos zu Alex Highton und "Nobody Knows Anything" gibt es hier:
Offizielle Website | Facebookseite | Soundcloud-Account
Freitag, 10. Oktober 2014
Album-Vorstellung: Alex Highton "Nobody Knows Anything"
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| © by Frank Van Delft |
"Generell denken Leute oft, man kann nicht gut sein, wenn man es in einem gewissen Alter noch nicht an einen bestimmten Punkt geschafft hat. Nur verlief das bei mir eben anders. In meinen Zwanzigern war ich nicht in der Lage, Songs zu schreiben. Mit Anfang dreißig bekam ich dann Kinder, was wiederum nicht zu dem verrückten Alltag eines Musikers gepasst hätte. Immerhin musst du auch dafür sorgen, dass jeden Tag Essen auf den Tisch kommt. Also fing ich erst spät mit allem an. Ich hoffe nur, dass die Tatsache, dass ich jetzt 39 bin, niemanden daran hindern wird, in meine Musik zu investieren."
Diese Sorge darf man Alex Highton wohl getrost nehmen. Nachdem "Woodditton Wives Club" noch als feinfühlige Hommage an das Landleben fungierte, die auf liebevoll inszenierten Gitarrenarrangements gründete, überzeugt der Nachfolger "Nobody Knows Anything" durch ein wesentlich breiteres akustisches Spektrum. "You Don't Own This Life", der Opener auf "Nobody Knows Anything", schafft es beispielsweise, an die Ästhetik älterer Tracks des Songwriters anzuknüpfen und doch gleichzeitig auch in neue auditive Richtungen zu deuten. Und genau diese lassen sich dann bei "It Falls Together", einem sehr munteren und zuversichtlichen Stück, oder dem elektrifizierten "Panic" finden. Während des Schreibens und Komponierens seiner neuen Platte scheint Alex Highton alle Ängste abgelegt zu haben, sich tonal einmal richtig auszutoben. Vielfältig, gereift und sehr auf den Punkt klingen in der Folge die 13 Tracks auf "Nobody Knows Anything". Ob das herrliche Duett "Kills", "Sunlight Burns Your Skin", das hier und da ein wenig an Sufjan Stevens erinnert, das verschmitzte "Fear" oder das von Tragik umspielte "Somebody Must Know Anything" - Alex Highton stürzt sich wagemutig in ausladende Kompositionen und zeigt, dass er diese auch zu beherrschen weiß. Erfährt man dann abschließend die Fulminanz des titelgebenden "Nobody Knows Anything" stellt sich maximal noch die Frage danach, ob ein 18-Jähriger das denn auch hinbekommen hätte.
Freitag, 26. September 2014
EP-Vorstellung: Cancer "Ragazzi"
Zum ersten Mal trafen sich Nikolaj Manuel Vonsild und Kristian Finne Kristensen am Flughafen von Oslo. Nachdem beide unabhängig voneinander auf demselben Festival performt hatten, endeten sie irgendwann in der Abflughalle des Airports, wo sie darauf warteten, zurück nach Hause fliegen zu können. Der Frontmann der Band When Saints Go Machine und das Gesicht hinter dem Projekt Chorus Grant wechselten nur wenige Worte an diesem Tag, obwohl sie Stunden lang Seite an Seite gesessen hatten. Irgendwann später führte es die Herren dann aber erneut zusammen und sie begannen, mehr und mehr Zeit miteinander zu verbringen. Wie es bei Musikern so üblich ist, blieb es dabei jedoch nicht bei einem kühlen Bier oder einem Gespräch über die Eigenheiten des Wetters. Schnell wurden Mikrofone und Instrumente hervorgekramt, um ein wenig mit Sounds herumexperimentieren zu können. Natürlich ganz unverfänglich, planlos und ohne ein genaues Ziel vor den Augen zu haben. Dass die dabei entstandenen Skizzen jedoch nicht einfach wieder verworfen werden würden, hätte Vonsild und Kristensen wohl klar sein können.
Im Dezember des letzten Jahres fanden sich die Männer folgerichtig in einem Studio in Kopenhagen ein und begannen, ihre tonalen Entwürfe weiterzuentwickeln. Die EP "Ragazzi" ist schließlich das Produkt dreier Tage, innerhalb derer sich Kristensen und Vonsild ganz auf die Neugier verließen, herausfinden zu wollen, wohin ein einzelner Riff, eine unfertige Melodie oder ein kryptischer Wortfetzen sie führen könnte. Als Cancer präsentiert das Duo die Auswüchse dessen nun erstmals digital und auf Vinyl. "Age of Pinballs", das Eröffnungsstück der "Ragazzi"-EP, vereint warme Folkeinflüsse mit starren Electroparts und stellt damit gleich zu Anfang klar, dass Cancers Klangkosmos wohl eher diffus als sternenklar sein dürfte. Desweiteren treffen Vonsilds androgyne Falsettgesänge, für die der Sänger von jeher bekannt ist, auf die etwas kräftigere Stimme Kristensens, was zu einer Art Erdung führt. "FKA IP" zelebriert derweil eine akustische Ästhetik, die man sonst vielleicht Pink Floyd hätte zuschreiben wollen. Nicht minder hartnäckig, was das Aufbrechen gängiger Liedstrukturen betrifft, zeigen sich auch "Same Color As Digital Photography", das kühle "Hunting Large Cats From Helicopter" oder "Body On The Bones". "Hot Snake Dead Boy" - man muss hir noch kurz anmerken, dass alle Titel völlig unabhängig von den Texten der jeweiligen Songs zu sein scheinen - fungiert dann als kleine Nachtmusik und beendet "Ragazzi" mit einem sanften Kuss.
Wenn man erfährt, dass Cancer anstreben, aus ihrem einmaligen Rendez-Vous eine echte Romanze zu entwickeln, stimmt das euphorisch - bietet "Ragazzi" doch einen wunderbaren Gegenentwurf zu all dem uncharismatischen Radiopop.
Im Dezember des letzten Jahres fanden sich die Männer folgerichtig in einem Studio in Kopenhagen ein und begannen, ihre tonalen Entwürfe weiterzuentwickeln. Die EP "Ragazzi" ist schließlich das Produkt dreier Tage, innerhalb derer sich Kristensen und Vonsild ganz auf die Neugier verließen, herausfinden zu wollen, wohin ein einzelner Riff, eine unfertige Melodie oder ein kryptischer Wortfetzen sie führen könnte. Als Cancer präsentiert das Duo die Auswüchse dessen nun erstmals digital und auf Vinyl. "Age of Pinballs", das Eröffnungsstück der "Ragazzi"-EP, vereint warme Folkeinflüsse mit starren Electroparts und stellt damit gleich zu Anfang klar, dass Cancers Klangkosmos wohl eher diffus als sternenklar sein dürfte. Desweiteren treffen Vonsilds androgyne Falsettgesänge, für die der Sänger von jeher bekannt ist, auf die etwas kräftigere Stimme Kristensens, was zu einer Art Erdung führt. "FKA IP" zelebriert derweil eine akustische Ästhetik, die man sonst vielleicht Pink Floyd hätte zuschreiben wollen. Nicht minder hartnäckig, was das Aufbrechen gängiger Liedstrukturen betrifft, zeigen sich auch "Same Color As Digital Photography", das kühle "Hunting Large Cats From Helicopter" oder "Body On The Bones". "Hot Snake Dead Boy" - man muss hir noch kurz anmerken, dass alle Titel völlig unabhängig von den Texten der jeweiligen Songs zu sein scheinen - fungiert dann als kleine Nachtmusik und beendet "Ragazzi" mit einem sanften Kuss.
Wenn man erfährt, dass Cancer anstreben, aus ihrem einmaligen Rendez-Vous eine echte Romanze zu entwickeln, stimmt das euphorisch - bietet "Ragazzi" doch einen wunderbaren Gegenentwurf zu all dem uncharismatischen Radiopop.
Labels:
Alternative,
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Ragazzi,
Review,
Synthie Pop,
When Saints Go Machine
Mittwoch, 9. Juli 2014
Gewinnspiel: Single-Paket von AdP Records
Die CD-Single stirbt. In Zeiten, in denen kaum noch Geld mit physischen Musikprodukten gemacht werden kann und sich selbst Downloads, aufgrund des akustischen Überangebots und starker digitaler Piraterie, nur allzu schleppend verkaufen, hat ein Medium wie die CD-Single keine Chance mehr. Und das, wo sie doch den Großteil von uns durch Kindheit und Pubertät begleitet hat. Wir wollen heute den Abgesang des runden Silberlings feiern und haben uns dazu erneut das Kulmbacher Label AdP Records an unsere Seite geholt. Werfen wir nun also ein Ohr auf insgesamt drei Releases, die es am Ende dieses Artikels, in einem sehr umfangreichen Gewinnspiel, zu ergattern geben wird.
Showhypnosen erfreuen sich mehr und mehr an Beliebtheit. Wer allerdings gern auf die Nebenwirkungen dieses gefährlichen Trends verzichten würde, ohne dabei jedoch Abstriche machen zu müssen, was die Faszination einer solchen Intervention betrifft, der ist mit Wrongkongs Single "My Dearest Enemy" gut beraten. Ursprünglich entstammt das Stück dem 2012er Album "So Electric", mit dem sich die fränkisch-kanadische Formation auch hierzulande einen Namen machen konnte. Auf der entsprechenden 5-Track-Single zu "My Dearest Enemy" findet der Hörer neben der Originalversion des Songs auch zwei Remixe, die die Discotauglichkeit von Cyrena Dunbar und ihren Kollegen unter Beweis stellen. Doch als wäre das nicht genug, fungieren die beiden B-Seiten "Frontier" und "Speed Of Light" als zusätzlicher akustischer Leckerbissen.
Etwas unaufgeräumter als bei Wrongkongs "My Dearest Enemy" geht es bei Dadajugend Polyforms "You Just Got Recorded" zu. Mit einem Mash-Up aus Indierock, Synthiepop und Electropunk rollt das Herrentrio über die akustische Schotterpiste. Auch bei der B-Seite "Wasted Maturation", die es ebenfalls auf die passende 6-Track-Single geschafft hat, ist der eine oder andere Kratzer auf dem Trommelfell vorprogrammiert. Nichts für Weicheier also. Freunde von Bands wie Bonaparte hingegen dürften sich freuen, und zwar auch über die vier Remixe, die "You Just Got Recorded" auf die Tanzfläche entführen. Da werden im übertragenen Sinne die Skatervans gerne mal gegen glitzernde Chucks ausgetauscht.
Last but not least hätten wir mit Drownsodas "Last Summer Breath" statt einer Single dann doch noch eine echte EP im Angebot. Der Eröffnungstrack "Teenage Thinking" lässt kurz an The Notwist denken, "Souveniers" verschreibt sich Noise und Electro, "Love For Real" hätte es gern als sanftes Interlude auf das Debütalbum von I Heart Sharks geschafft, "Method To Stay Alive" huldigt einer sperrigen Eighties-Klangästhetik und das titelgebende "Last Summer Breath" schickt den Hörer auf eine Zeitreise, dessen letzter Halt der von den eben erwähnten Dadajugend Polyform produzierte Remix des gleichnamigen Stückes ist.
CD-Singles - werdet ihr sie vermissen? Beantwortet uns diese Frage bis spätestens kommenden Sonntag, den 13.07.2014, und gewinnt mit etwas Glück eins von drei Single-Paketen, die alle der eben vorgestellten CDs enthalten. Mitmachen könnt ihr über die beiden bereits bekannten Wege.
Möglichkeit 1: "Einen hab ich noch..."-Facebook-Seite liken (falls noch nicht geschehen) und das dort befindliche Gewinnspiel-Foto vom 09.07.2014 mit eurer Antwort kommentieren.
Möglichkeit 2: Eine Mail mit dem Betreff "Single-Paket" und eurer Antwort an kontakt.ehin@gmail.com.
Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Weitere Infos zu AdP Records und den erwähnten Künstlern gibt es hier:
Offizielle Website von AdP | Offizielle Website von Wrongkong | Dadajugend Polyform bei Facebook | Drownsoda bei Facebook
Showhypnosen erfreuen sich mehr und mehr an Beliebtheit. Wer allerdings gern auf die Nebenwirkungen dieses gefährlichen Trends verzichten würde, ohne dabei jedoch Abstriche machen zu müssen, was die Faszination einer solchen Intervention betrifft, der ist mit Wrongkongs Single "My Dearest Enemy" gut beraten. Ursprünglich entstammt das Stück dem 2012er Album "So Electric", mit dem sich die fränkisch-kanadische Formation auch hierzulande einen Namen machen konnte. Auf der entsprechenden 5-Track-Single zu "My Dearest Enemy" findet der Hörer neben der Originalversion des Songs auch zwei Remixe, die die Discotauglichkeit von Cyrena Dunbar und ihren Kollegen unter Beweis stellen. Doch als wäre das nicht genug, fungieren die beiden B-Seiten "Frontier" und "Speed Of Light" als zusätzlicher akustischer Leckerbissen.
Etwas unaufgeräumter als bei Wrongkongs "My Dearest Enemy" geht es bei Dadajugend Polyforms "You Just Got Recorded" zu. Mit einem Mash-Up aus Indierock, Synthiepop und Electropunk rollt das Herrentrio über die akustische Schotterpiste. Auch bei der B-Seite "Wasted Maturation", die es ebenfalls auf die passende 6-Track-Single geschafft hat, ist der eine oder andere Kratzer auf dem Trommelfell vorprogrammiert. Nichts für Weicheier also. Freunde von Bands wie Bonaparte hingegen dürften sich freuen, und zwar auch über die vier Remixe, die "You Just Got Recorded" auf die Tanzfläche entführen. Da werden im übertragenen Sinne die Skatervans gerne mal gegen glitzernde Chucks ausgetauscht.
Last but not least hätten wir mit Drownsodas "Last Summer Breath" statt einer Single dann doch noch eine echte EP im Angebot. Der Eröffnungstrack "Teenage Thinking" lässt kurz an The Notwist denken, "Souveniers" verschreibt sich Noise und Electro, "Love For Real" hätte es gern als sanftes Interlude auf das Debütalbum von I Heart Sharks geschafft, "Method To Stay Alive" huldigt einer sperrigen Eighties-Klangästhetik und das titelgebende "Last Summer Breath" schickt den Hörer auf eine Zeitreise, dessen letzter Halt der von den eben erwähnten Dadajugend Polyform produzierte Remix des gleichnamigen Stückes ist.
CD-Singles - werdet ihr sie vermissen? Beantwortet uns diese Frage bis spätestens kommenden Sonntag, den 13.07.2014, und gewinnt mit etwas Glück eins von drei Single-Paketen, die alle der eben vorgestellten CDs enthalten. Mitmachen könnt ihr über die beiden bereits bekannten Wege.
Möglichkeit 1: "Einen hab ich noch..."-Facebook-Seite liken (falls noch nicht geschehen) und das dort befindliche Gewinnspiel-Foto vom 09.07.2014 mit eurer Antwort kommentieren.
Möglichkeit 2: Eine Mail mit dem Betreff "Single-Paket" und eurer Antwort an kontakt.ehin@gmail.com.
Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Weitere Infos zu AdP Records und den erwähnten Künstlern gibt es hier:
Offizielle Website von AdP | Offizielle Website von Wrongkong | Dadajugend Polyform bei Facebook | Drownsoda bei Facebook
Mittwoch, 2. Juli 2014
Gewinnspiel: Alexis Taylor "Await Barbarians"
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| Alexis Taylor |
Alexis kennt die Musikbranche wie seine Westentasche. Als Plattenverkäufer begann er vor Jahren seine Karriere in einem Londoner Musikshop und baute sich schnell ein weitreichendes Netzwerk auf. Irgendwann brachte er dann allen Mut zusammen und verteilte eigene Demos an befreundete Ladenbesitzer. Das führte zur ersten Veröffentlichung von Hot Chip, der "Mexico EP". Heute zählt das Quintett zu den gefeiertsten Exportschlagern des englischen Königreichs. Mit einer Mischung aus Up-Tempo-Nummern und bittersüßen Balladen behaupten sich Hot Chip konsequent auf dem immer größer werdenden Markt.
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| "Await Barbarians" |
Welche Soloprojekte von Musikern, die sonst erfolgreichen Bands angehören, gefallen euch besonders gut? Verratet uns dies bis spätestens kommenden Sonntag, den 06.07.2014, und gewinnt mit etwas Glück ein CD-Exemplar von Alexis Taylors "Await Barbarians", das uns Domino Deutschland zur Verfügung gestellt hat. Mitmachen könnt ihr über die beiden bereits bekannten Wege.
Möglichkeit 1: "Einen hab ich noch..."-Facebook-Seite liken (falls noch nicht geschehen) und das dort befindliche Gewinnspiel-Foto vom 02.07.2014 mit eurer Antwort kommentieren.
Möglichkeit 2: Eine Mail mit dem Betreff "Alexis Taylor" und eurer Antwort an kontakt.ehin@gmail.com.
Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Weitere Infos zu Alexis Taylor gibt es hier:
Offizielle Website | Interview mit Alexis Taylor bei Kultmucke
Freitag, 27. Juni 2014
Album-Vorstellung: Malky "Soon"
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| Malky |
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| "Soon" |
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