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Mittwoch, 25. Februar 2015

Gewinnspiel: Sea Change "Breakage"

© by Sibilla Calzolari
Mal rau, mal sanft, mal stürmisch und dann doch wieder ruhig und glatt - das Meer kann vieles sein, nur nicht beherrschbar. Die Faszination des Menschen für das kühle Nass reicht bis in dessen früheste Vergangenheit zurück und lässt sich auch in einer Zeit, die von Technologie und stetigem Fortschritt gekennzeichnet ist, kaum verleugnen. Ein Blick auf die weite See hat einfach etwas Magisches. Das musste auch Ellen A. W. Sunde feststellen, die unter dem Pseudonym Sea Change Musik macht. Bereits lange bevor ein Releasedatum für ihr Debütalbum "Breakage" gefunden war, hatte es die junge Norwegerin schon geschafft, zahlreiche Blogs, Radiosender und Magazine von sich und ihren knisternden, kühlen Synthie-Sounds zu überzeugen.

Insgesamt neun Songs versammeln sich auf "Breakage", dem Erstlingswerk von Sea Change. Auch wenn die Tracks alle demselben akustischen Farbspektrum zu entstammen scheinen, gibt es viele feine Unterschiede, die Stücke wie das von Nebel verhangene "Wooden House", das düstere "Let's Dance" oder das stechende "Knives" akzentuieren und voneinander unabhängig zu machen wissen. Die Tatsache, ein homogenes Album erschaffen zu haben, das gleichzeitig aber auch eine interessante Palette verschiedener Klangfacetten offeriert, stellt sich als die große Stärke Sea Changes heraus. Hinzukommt der markerschütternde Gesang der jungen Songwriterin, der sirenenartig den Verstand des Hörers befällt und ihm in ein süßes Delirium beschert. Jeder Drumbeat, jede Percussion und all die vielen Soundtexturen auf "Breakage" harmonisieren derweil auf geheimnisvolle Art und Weise. "Breakage" ist eine Platte, die im Gedächtnis bleibt und die sehr davon profitiert, wenn man sie aufmerksam, statt nur nebenbei, genießt.



Um abschließend ein CD-Exemplar von Sea Changes "Breakage", das uns Nordic By Nature zur Verfügung gestellt hat, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Sea Change" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 01.03.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu Sea Change und "Breakage" gibt es hier:
Offizielle Website | Facebookseite | Youtube-Channel | Soundcloud-Account
 

Mittwoch, 11. Februar 2015

Gewinnspiel: KEjNU "Centillion"

Berge, weite Landschaften, Schokolade, Schnee und ein merkwürdiger Akzent - an diese Dinge würde man vermutlich zu allererst denken, wenn es darum geht, die Schweiz näher zu beschreiben. Doch wie hört sich unser alpines Nachbarland eigentlich an? Was bietet die musikalische Szene jenes souveränen Staates im Herzen Europas wirklich? Und welche Bands und Solokünstler sind ihren Heimatstädten, auch über deren Grenzen hinaus, entwachsen? Fragen über Fragen - doch braucht es Antworten! Eine halten wir im Folgenden parat.
KEjNU aus Zürich versuchen aktuell, ihren auditiven Fußabdruck im Kollektivgedächtnis der Independentbranche zu hinterlassen. Hinter dem seltsam anmutenden Namen verbirgt sich der vielseitig talentierte Nuél Schoch, der bei Liveauftritten von den Musikern Alessandro Giannelli, Ramon Ziegler und James Varghese unterstützt wird.  Mit dem heutigen Artikel möchten wir unseren Teil dazu beitragen, KEjNU bekannter zu machen, denn selten waren wir bereits beim ersten Hören von einem Album derart gefesselt, wie es bei "Centillion", dem Zweitwerk der Schweizer, der Fall gewesen ist.

Wer veröffentlicht denn heutzutage bitte noch ein Doppelalbum? Das hat beinahe etwas Blauäugiges, in einer Zeit, in der das Format Longplayer per se schon dem Tode geweiht zu sein scheint und Bands wie Röyksopp bereits ihre Grabreden zu dem Thema verfasst haben. Nur möchten wir uns im Namen all derjenigen, die sich nicht mit ein paar wahllos aneinander gedrängten Tracks innerhalb irgendwelcher Spotify-Playlists zufrieden geben, für dieses Experiment, diesen Funken Rebellion, diesen kleinen Hoffnungsschimmer bedanken. Auf "Centillion" darf Musik noch Raum einnehmen, sich entfalten und in ihrer Gesamtheit eine Aussage formulieren. 2 Tonträger, 20 Tracks, eine Spielzeit von rund 85 Minuten und Coverausmaße, die manches CD-Regal auf die Probe stellen dürften - mit diesen Mitteln bürsten KEjNU ganz bewusst gegen den störrischen Zeitgeist und bringen ihn damit kurz zu Fall. Manchmal ist mehr eben doch mehr. Während Tracks wie "Host", das famose "Boxus / Hood" oder "Candelabra" eine massive Wall Of Sound bauen, die Kollegen wie James Blake seit Jahren zu unterwandern versuchen, ergießen sich "Handyman" oder das herzzerreißende "Inner / Outer" über eine jedwede Hörerseele, wärmen diese vollends auf und hinterlassen ein Gefühl von Glückseligkeit. Darüber hinaus besuchen KEjNU auf "Centillion" ein paar alte Helden und erinnern an frühe Gehversuche von AIR ("Mountaineers"), Radiohead ("Taciturn", "From The Bones"), Muse ("What I Deserve", "November") oder America ("Stormy Eyes"). Doch gibt es auch akustische Wegweiser wie "Silhouettes" und "Egocentrix", die in eine noch recht unberührte Zukunft führen.
"Centillion" mag vielleicht ein Geheimtipp sein und auch bleiben - vom Mainstream verschmäht und vom Underground ignoriert - allerdings kann dieses Album durch eine Qualität überzeugen, die nachdrücklich beeindruckt.

Wir sagen NEIN zur Entschleunigung und JA zu der Fülle und Passion, die KEjNU uns mit "Centillion" geschenkt haben.



Um abschließend eins von zwei CD-Exemplaren des neuen KEjNU Albums "Centillion", die uns Popup Records zur Verfügung gestellt haben, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "KEjNU" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 15.02.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu KEjNU und "Centillion" gibt es hier:
Offizielle Website | Facebookseite | Soundcloud-Account 

Mittwoch, 12. März 2014

Gewinnspiel: NO CEREMONY/// "NO CEREMONY///"

NO CEREMONY///
In den letzten Jahren ist es allem Anschein nach zu einer Art Sport für viele Künstler verkommen, ihre Pseudonyme, Band- oder Songnamen derart zu stilisieren und mit etlichen Zeichen, Groß- und Kleinschreibungen zu versehen, dass man wirklich Schwierigkeiten bekommt, wenn man diese per Online-Suchmaschine finden möchte. Harmlose Beispiele für das beschriebene Phänomen wären dabei noch die typografischen Entsprechungen von The xx oder LUAI. Schaut man sich hingegen einige Trackbezeichnungen von Grimes ("∆rasik∆", "≈ω≈ω≈ω≈ω≈ω≈ω≈ω≈ω≈", ) oder Dillon ("_________________") an, dann stellt sich ernsthaft die Frage, wie diese jene Stücke bei Konzerten eigentlich verbal ankündigen. Auch das britische Trio NO CEREMONY/// lässt es sich nicht nehmen und tobt sich in Sachen Federführung gern ein wenig aus. Doch damit nicht genug. Auch musikalisch gehören James, Kelly und Victoria zu Grenzgängern. So wählen sie als Fundament für ihre Songs eine Stilistik, die schnell ins Lächerliche abzurutschen droht, es jedoch nicht tut, weil es das Dreiergespann versteht, sie sich auf naive Weise zu eigen zu machen.

"NO CEREMONY///"
Programmierte Synthies, künstliche Keyboardakkorde und verzerrte Stimmen sind die Grundzutaten für das selbst betitelte Debütalbum "NO CEREMONY///" von NO CEREMONY///. Zuletzt muss es wohl Moby gewesen sein, der sich für Nummern wie "Porcelain" oder "Go" jener Texturen bediente und sie seitdem reliktartig mit sich herumschleift. Kaum einer hätte wohl gedacht, dass das auch außerhalb seiner Werke oder den 90ern, dem diese Soundästhetiken entstammen, noch einmal funktionieren würde. Acts wie Poliça belehrten uns dann aber jüngst eines Besseren. Seit kurzer Zeit sind die Nineties angesagter denn je und vor allem das viel beschriebene Hipstertum hat sich ihrer dabei mit Haut, Haar und Carhartt-Strickmütze verschrieben. Es muss in der Folge also einen Markt für die neun Tracks geben, die sich auf dem Erstlingswerk von NO CEREMONY/// versammeln. Mal an eine akustische Grenzenlosigkeit appellierend ("HURTLOVE") und dann wieder tiefdunkel knarzend ("HEARTBREAKER") sprechen diese darüber hinaus, aber auch ein wesentlich umfangreicheres Publikum an. Die Mischung aus tonaler Absurdität und sanfter Wohltat, die zum Beispiel "HOLDONME" oder auch das fast esoterische "DELIVERUS" kennzeichnet, fängt schnell die Aufmerksamkeit des Hörers, sodass dieser verleitet ist, jene Songs ergründen zu wollen. Dabei helfen Kopfhörer, mit denen man sich von der restlichen Welt völlig abzukapseln vermag. Schon kann man all die Feinheiten und Nuancen wahrnehmen, die "NO CEREMONY///" zu einer interessanten Platte machen. Wenn dann "WARSONGS" oder "HEAVYHOUR" noch ihren leicht hippiesken Flair versprühen, ist der Impuls, mit jenen Melodien im Hintergrund, die Welt umarmen zu wollen, spürbarer denn je. Verzeihen wir NO CEREMONY/// nun also ihre Leidenschaft, für monströse, dicht aneinander gedrängte Buchstaben klatschen stattdessen im Takt zu Hymnen wie "PARTOFME".



Für das heutige Gewinnspiel fordern wir eure Kreativität. Nutzt die euch zur Verfügung stehenden Tasten auf eurem Laptop, Rechner oder Handy und hinterlasst uns einen Kommentar, der sich durch seine besondere Schreibweise auszeichnet. Unter allen Einsendungen, die bis spätestens kommenden Freitag, den 14.03.2014, bei uns eingegangen sind, verlosen wir ein CD-Exemplar von "NO CEREMONY///", das uns PIAS gesponsert hat. Mitmachen könnt ihr über die beiden folgenden Wege.


Möglichkeit 1: "Einen hab ich noch..."-Facebook-Seite liken (falls noch nicht geschehen) und das dort befindliche Gewinnspiel-Foto vom 12.03.2014 mit eurer Antwort kommentieren.

Möglichkeit 2: Eine Mail mit dem Betreff "NO CEREMONY///" und eurer Antwort an blogfrog87@googlemail.com. 

Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weitere Infos zu NO CEREMONY/// gibt es unter:
Offizielle Website | Facebookseite | Soundcloud

Mittwoch, 5. März 2014

Gewinnspiel: Snakadaktal "Sleep In The Water"

Snakadaktal
Wasser. Motiv für Unendlichkeit, Elixier des Lebens. Es ranken sich mehr Mythen und Sagen um das kühle Nass, als all unsere Bibliotheken wohl je fassen können. Unergründlich, unbeherrschbar, unerklärlich. Wenn Wellen sich im Sturm brechen, der Wind seine Zeichnungen auf der Oberfläche der Ozeane hinterlässt oder das Licht durch die unendlichen Tiefen der Meere zu dringen versucht, dann wird dem einen oder anderen vielleicht bewusst, wie nichtssagend und unbedeutend unsere Existenz doch im Vergleich zu der Gewalt des Wassers sein dürfte. Es war lange vor uns auf dieser Erde und wird es auch Ewigkeiten nach uns noch sein, egal wie sehr wir auch versuchen, es zu beherrschen. Am Ende sind wir Abhängige, deren Pulsschlag unmittelbar an jene Flüssigkeit gebunden ist. Die australische Band Snakadaktal widmet ihr Debüt nun dem feuchtesten aller Elemente und versucht dabei, sich ihm sowohl auf textlicher als auch melodischer Ebene zu nähern. "Sleep In The Water" ist eine Liebeserklärung an verschwommene Sounds und kühle Gesänge. Frisch und klar wie ein junger Regentropfen.


"Sleep In The Water"
In ihrer Heimat konnten Sean Heathcliff, Phoebe Cockburn, Joseph Clough, Jarrah Mccarty-Smith und Barna Nemeth alias Snakadaktal schon zahlreiche Menschen von ihrem Talent überzeugen. Mit sensiblen Kompositionen, die das Beste aus Dream Pop und Lo-Fi miteinander vereinen, bahnte sich das Quintett seinen Weg durch die überflutete Medienlandschaft und wurde gleichzeitig zum Rettungsanker für viele gestrandete Seelen. Mal auf den Punkt und akzentuiert à la The xx, dann wieder ausladend und ausgeschmückt, durchlaufen die Songs auf "Sleep In The Water", dem Erstlingswerk von Snakadaktal, einen homogenen Zyklus zwischen Luftholen und Abtauchen. Wer einmal Musik gehört hat, während er seinen Kopf zum Haare waschen unter die Wasseroberfläche der Badewanne steckte, der weiß wie verzerrt und dumpf die ausgesendeten Schwingungen letztlich das Ohr erreichen. Jene auditive Ästhetik fangen Snakadaktal nun in Stücken wie "Fall Underneath", dem fröstelnden "Deep" oder dem dahintreibenden "Feel The Ocean Hold Me Under" ein und machen sie zu ihrem persönlichen Markenzeichen. Dadurch können sie sich im hart umkämpften Newcomer-Dschungel gegen all die anderen emporsprießenden Indie-Pop-Nachwüchse behaupten. Genüsslich streben Snakadaktal so der Sonne entgegen, begleitet von "The Sun I", "The Sun II" und "The Sun III, einem euphorischen Dreiklang.



Nach all den Vorzügen, die wir euch gerade in Bezug auf Snakadaktals "Sleep In The Water" genannt haben, dürfte manch einer nun gespannt sein, wie sich das gesamte Werk am Stück denn anhört. In diesem Zusammenhang verlosen wir ein CD-Exemplar der Scheibe, für die ihr uns nur eine kurze Antwort auf folgende Frage verraten solltet. Inspiriert von der Eigenartigkeit des Bandnamen Snakadaktal würde uns dieses Mal interessieren, welche anderen Künstler euch namenstechnisch entzückt, überrascht oder erstaunt haben. Mitteilen könnt ihr euch bis spätestens kommenden Freitag, den 07.03.2014, über eine der beiden bekannten Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: "Einen hab ich noch..."-Facebook-Seite liken (falls noch nicht geschehen) und das dort befindliche Gewinnspiel-Foto vom 05.03.2014 mit eurer Antwort kommentieren.

Möglichkeit 2: Eine Mail mit dem Betreff "Snakadaktal" und eurer Antwort an blogfrog87@googlemail.com.  

Weitere Infos zu Snakadaktal gibt es unter:
Offizielle Website | Facebookseite