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| The xx |
"E1NEN HAB ICH NOCH..." ist ein virtuelles Sammelsurium für Musik. Der gleichnamige Blog bündelt und filtert Neuigkeiten aus den unendlichen Weiten der verschiedensten Genres. Dabei gilt stets die Devise: Den Song oder diese Platte sollte man noch gehört haben!
Montag, 28. Oktober 2013
Klassiker der Woche Nr. 75
Sonntag, 27. Oktober 2013
Album-Vorstellung: Arcade Fire "Reflektor"
Darauf haben viele Menschen lange gewartet. Nachdem Arcade Fires "The Suburbs" 2010 zum absoluten Publikumsmagneten avancierte und der Band neben unbändiger Aufmerksamkeit auch zahlreiche Preise einbrachte, meldet sich das achtköpfige Gespann aus Kanada nun mit dem nächsten Geniestreich zurück. Und das ist nicht einfach nur eine weitere Platte, nein, es ist ein vollgepacktes Doppelalbum, das sich anschickt, Disco, Rock und Folklore in einem Wirrwarr aus moderner Popmusik zu vereinen. Wie erfahrene Geheimniskrämer schafften es Arcade Fire dabei bis zum letzten Tag vor der Veröffentlichung ihres "Reflektor", wie die neue Scheibe heißt, kaum Informationen aus ihrer Mitte an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Gut geschützt versteckte sich die Truppe um Win Butler und seine Frau Régine Chassagne unter einem Mantel des Schweigens, der jedoch zunehmend von Gerüchten und Spekulationen belagert und beschichtet wurde. Am Freitag, den 25.10.2013, warfen Arcade Fire das schützende Gewand nun schließlich von sich, sodass der Pulk an Neugierigen endlich wieder einen Blick auf jene Rockkapelle werfen durfte, deren Mitglieder definitiv zu den begabtesten und innovativsten Musikern unserer Zeit zählen.Den Song "Reflektor" erwählten Arcade Fire vor einigen Wochen, um ihn als Vorboten für das gleichnamige Album an ihre Anhänger zu entsenden. Der kleine Vorgeschmack führte dabei zu sehr unterschiedlichen Reaktionen. Hartgesottene Fans warf das elektrifizierte Stück teilweise gar völlig aus der Bahn. Was ist passiert? "Reflektor" ließ beim ersten Hören hier und da die Angst aufkommen, dass sich die Artrocker aus Montreal, nach Jahren der beherzten Reise entlang einzigartiger Soundlandschaften, nun final vielleicht doch jenem Horizont angenähert haben könnten, der zuvor schon einige andere Gruppen, man denke da beispielsweise an die Kings Of Leon oder das Punkespann Gossip, für immer verschlungen hat. Sollte es tatsächlich an der Zeit sein, dass auch Arcade Fire den Zenit ihres Independetdaseins ereicht hatten und nun der nicht umkehrbare Durchbruch hin zum Mainstream drohte? Nein! Denn wenn man sich genauer anschaut, wer die Band bei ihrer Experimentierfreude in Richtung Electronica unterstützte, dann kann man beruhigt aufatmen. James Murphy, das Gesicht hinter dem LCD Soundsystem, ist es nämlich, der Arcade Fire hier behutsam die Hände reicht. Murphy ist von jeher auch als erfolgreicher Produzent bekannt, der sich über die Licht- und Schattenseiten der elektronischen Genres sehr genau bewusst ist und schon erfolgreich als Wegbereiter für Rockerkollegen wie die Yeah Yeah Yeahs fungierte. Wenn sich dann zudem auch noch David Bowie auf ein Gastspiel bei "Reflektor" einlässt, dann sollte das auch dem letzten Zweifler den wütenden Wind aus den Segeln nehmen. Immerhin wollte das Rockurgestein den Song sogar ganz für sich beanspruchen, was Arcade Fire jedoch mit einem Lächeln abwinkten.
Was offeriert uns denn der Rest des Albums? Eine Menge! Die Ansammlung musikalischer Einflüsse ist auch auf dem 13 Stück starken Doppelalbum "Reflektor" an Vielfalt kaum zu übertreffen. Ganz wie man es von Arcade Fire gewohnt ist. Ertönt im Hintergrund von "We Exist" noch ein an Madonnas "Like A Virgin" erinnernder Eighties-Beat, beschwört der Nachfolger "Flashbulb Eyes" im nächsten Moment eher den Plastic Beach der ebenfalls von Murphy produzierten Gorillaz herauf.
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| Reflektor |
Vollgepackt mit feinsten, bewegenden Melodien geht es in die Verlängerung. Die zweite Hälfte von "Reflektor" bietet mit dem bereits erwähnten "Here Comes The Nightime II" und seinen Gefährten, ein grandioses Finale. Orpheus war es, der einst als Einziger die Macht besessen hatte, in die Unterwelt zu reisen und dort seine verschiedene Eurydike aus den Fängen des Todes zu entreißen. Die Wächter über das Leben waren derartig angerührt von den musikalischen Liebesbekundungen des Sängers und Dichters, dass sie ihm weitere Jahre mit seiner Angebeteten schenkten. Von jener rührenden Geschichte inspiriert, verzaubern "Awful Sounds (Oh Eurydice)" und "It's Never Over (Hey Orpheus)" den Hörer mit ihrem mythologischen, zarten Esprit. Entgegen seines provokanten und plakativen Titels hält auch der Track "Porno" eine unheimliche lyrische Tiefe bereit. Hinzu kommt eine infizierende Bassline, die sich um knisternde Percussions und wabbernde Synthiefetzen schlingt. Großartig! "Afterlife" und sein morbider Charme bereiten dann auf das sich langsam ankündigende Ende des 73minütigen Spektakels vor. In der Ferne verhallen die Gesänge und wieder ist da dieses weitschweifige Gemüt gegenwärtig, das Arcade Fire aus jedweden geltenden Gesetzten innerhalb der Musikbranche zu lösen vermag. Was sie anfassen wird zu purem Gold. Wir erleben eine Band, deren Einzigartigkeit ein echtes Phänomen zu sein scheint. Und wenn dann "Supersymmetry" in der Unendlichkeit verklingt, bleibt nur noch eine Frage zu klären: Wird dieser Feuerbogen jemals erlischen?
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Gewinnspiel: Peter Piek
Diese Wand braucht einen Hingucker! Wer beim täglichen Gang durch das eigene Zimmer, den Korridor oder die Küche bereits öfter in jene Gedankenfalle getappt ist, während er auf eine kalkweiße, verputzte Mauer blickte, dem möchten wir mit dem heutigen Gewinnspiel-Beitrag eine Fluchtmöglichkeit aus jener, sich stets wiederholenden, Mental-Spirale bieten. Zwei Wochen ist es her, da stellten unsere Freunde von Kultmucke, in einem ihrer exzellenten "Kultverdächtig"-Features, das Leipziger Allerlei, nein genauer gesagt, den sächsischen Multidimensionskünstler Peter Piek ausführlich vor. Der 1983 geborene Sänger, Maler und Schriftsteller durchdringt mit seiner Schaffenskraft nahezu alle Ebenen der expressiven Kunst. Unzählige Bilder und Grafiken, drei recht unterschiedliche Alben und mehrere Texte zieren so seinen bisherigen Weg. Wie ein sprudelnder Vulkan überflutet Piek den Markt mit seinen Erzeugnissen, wo vor allem diejenigen, die der Experimentierfreude generell nicht abgewandt sind, erwartungsvoll ihrem Schicksal entgegenblicken. Peter Piek wird euch begeistern!
Zwei handsignierte Poster zu Peter Piek aktuellem Album "Cut Out The Dying Stuff" gibt es nun abschließend bei uns zu ergattern. Damit könnt ihr endlich die große Leere füllen, die sich zwischen Kleiderschrank und Hoffenster festgesetzt hat. Oder gibt es einen anderen Ort, den ihr stattdessen für das Plakat finden wollen würdet? Verratet es uns dies bis spätestens kommenden Freitag, den 25.10.2013, und gelangt dadurch in die Lostrommel, aus der am Wochenende die Gewinner gezogen werden. Wie immer stehen euch zwei Wege zur Teilnahme zur Verfügung.
Zwei handsignierte Poster zu Peter Piek aktuellem Album "Cut Out The Dying Stuff" gibt es nun abschließend bei uns zu ergattern. Damit könnt ihr endlich die große Leere füllen, die sich zwischen Kleiderschrank und Hoffenster festgesetzt hat. Oder gibt es einen anderen Ort, den ihr stattdessen für das Plakat finden wollen würdet? Verratet es uns dies bis spätestens kommenden Freitag, den 25.10.2013, und gelangt dadurch in die Lostrommel, aus der am Wochenende die Gewinner gezogen werden. Wie immer stehen euch zwei Wege zur Teilnahme zur Verfügung.
Möglichkeit 1: "Einen hab ich noch..."-Facebook-Seite liken (falls noch nicht geschehen) und das dort befindliche Gewinnspiel-Foto vom 23.10.2013 mit eurer Antwort kommentieren.
Möglichkeit 2:
Eine Mail mit dem Betreff "Peter Piek" und eurer Antwort an blogfrog87@googlemail.com.
Wir wünschen viel Spaß!
Weitere Infos zu Peter Piek gibt es unter:
Offizielle Website | Facebookseite | Kultverdächtig-Feature
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