Mittwoch, 11. März 2015

Gewinnspiel: Machine Est Mon Coeur "Dystopium"

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Manchmal vergessen wir, die wir in einer übersättigten und allseits stimulierten Gesellschaft leben, dass es tatsächlich jene schwerwiegenden Probleme gibt, die unsere Welt völlig aus den Fugen reißen und ihren Untergang bedeuten könnten. Kriege, Hungersnöte oder die Missachtung der Natur - der Mensch hat es im Laufe seiner kurzen Daseinszeit auf diesem Planeten geschafft, vieles ins Wanken zu bringen, das lange als unumstößlich galt, und sich selbst zahlreiche Konstrukte und Luftschlösser zu erbauen, die auf sehr brüchigen Fundamenten stehen. Eine Band, die dies mit kritischen Augen beobachtet, ist Machine Est Mon Coeur. Hinter dem wohlklingenden Namen verbergen sich Bianca Calandra und Gabin Lopez. Gemeinsam wandern die beiden Musiker ausgiebig durch den Dark Pop, indem auch ihr Debütalbum "Dystopium" beheimatet ist.

Ganz seinem Titel entsprechend zeichnet "Dystopium" dunkle auditive Linien und geleitet den Hörer in ein schummriges Refugium, in dem es sich hervorragend Schweigen und Sinnen lässt. Für eine halbe Stunde geht es quer durch einen teils rauen und dann doch wieder ganz zärtlichen Lo-Fi, dem ein Hauch von Unnahbarkeit anhaftet. Vergleiche zu Künstlern wie Soap&Skin scheinen in diesem Zuge angebracht, wobei Machine Est Mon Coeur keineswegs als Kopien fungieren - zu einzigartig ist das, was das Duo in Stücken wie dem schwer atmenden Opener "Grow" oder mystisch leuchtenden Stücken wie "Beam of Fire", "The Sky Is Falling" und "Sweet Memories" fabrizieren. Plötzlich wird einem bewusst, wie viele großartige Künstler es im DIY-Bereich gibt, die ohne große Promo und Unterstützung präsenter Majorlabels auskommen müssen. Vielleicht ist aber auch genau dies der Grund dafür, dass Acts wie Machine Est Mon Coeur frei und ungebunden ihren eigenen akustischen Vorstellungen folgen können, was schließlich zu solch wundervollen Platten wie "Dystopium" führt.



Um abschließend ein wunderschön gearbeitetes CD-Exemplar von Machine Est Mon Coeurs "Dystopium", das uns Revolver Promotion zur Verfügung gestellt hat, sowie ein Button-Set zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Machine Est Mon Coeur" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 15.03.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu Machine Est Mon Coeur und "Dystopium" gibt es hier:
Offizielle Website | Facebookseite | Youtube-Channel | Soundcloud-Account

Freitag, 6. März 2015

Album-Vorstellung + Gewinnspiel: Aloa Input "Mars Etc."

© by Tanja Kernweiss
Als Morr Music das bayrische Trio Aloa Input 2013 in den hauseigenen Bandkatalog aufnahm, bewies das Plattenlabel einmal mehr seinen Riecher für vielversprechende Newcomer. Flo Kreier, Cico Beck und Marcus Grassl schafften es kurz darauf, mit ihrem Debütalbum "Anysome" zahlreiche Unterstützer in der oft kritischen und zähen Musikbranche zu rekrutieren. Ob der Musikexpress, der Bayrische Rundfunk oder unsere Freunde von Kultmucke, die dem Gespann ein ausgiebiges "Kultverdächtig"-Feature widmeten - viele Pressestimmen äußerten sich durchweg positiv gegenüber dem Gespann und ihrer Musik, wodurch Aloa Input die von Andy Warhol gepriesenen 15 Minuten Ruhm recht ausgiebig genießen konnten. Es folgten etliche Auftritte in unserer ach so schönen Republik, unter anderem beim Showcase-Festival First We Take Berlin, und Reisen in ferne und weniger ferne Länder, um die Menschen von dem New Weird Bavaria zu überzeugen. Langsam verblasst der Stempel des oft zitierten Genres allerdings und es wird Zeit für etwas Neues - und das kommt in Form der Platte "Mars Etc.".

Steigen wir nun in jenes unbekannte Klangflugobjekt und starten, zu der zarten Hymne "Far Away Sun", den Ausflug in Richtung "Mars Etc.". Gäbe es in diesem Zusammenhang eine bessere akustische Untermalung als den Song "Perry", der mit seiner treibenden Attitüde hervorragend in Tarantinos Road-Movie-Soundtrack für "Death Proof"gepasst hätte? Vermutlich nicht. Vorbei geht es an dem mit Drumbeats und Synthies ausstaffierten "Vampire Song", dem von harten Gitarrenriffs und einer psychedelischen Baseline durchzogenen "Oh Brother" und "The Door", ein Stück, das klingt als stünde man nach einem rauschenden Fest in einer viel zu großen, leeren Mehrzweckhalle. Mit "21st Century Tale" wagen sich Aloa Input schließlich in jene Gefilde, die ihnen erneut Vergleiche mit ihren Labelkollegen The Notwist einbringen dürften, doch schafft es das Trio durch den Hauch von Disney-Märchenfieber gerade noch die Kurve zu bekommen und sich kurz darauf als Raubtier durch das raschelnde Unterholz von "Hold On" zu pirschen. "Blabla Theory" schwächelt etwas neben seinen Geschwistern auf "Mars Etc.", während "Krk Blues" zum Träumen einlädt und "Mad As Hell" einige charmante Eels-Analogien bereithält. Einmal auf dem roten Planeten angekommen, heißt "Ruth The Communist" alle Universenbummler willkommen, und das mit einem Refrain, der schon beinahe von den Beatles stammen könnte.
Wo covertechnisch einst ein verspielter Dschungel Lust auf Entdeckungstouren machte, setzten Aloa Input bei ihrem Zweitwerk auf grelle Farben und wirre Muster. "Mars Etc." wischt die Naivität des Debütalbums mit einer entschlossenen Geste vom Tisch und setzt an ihre Stelle ein härtere und kantigere Version der Band aus München. Man darf gespannt sein, was Aloa Input zukünftig noch alles aus ihrer Zauberkiste holen werden.



Um abschließend ein CD-Exemplar von Aloa Inputs "Mars Etc.", das uns Morr Music zur Verfügung gestellt hat, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Aloa" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Mittwoch, der 11.03.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu Aloa Input und "Mars Etc." gibt es hier:
Facebookseite
 

Mittwoch, 4. März 2015

Gewinnspiel: Eivør "Bridges"

© by Heidrik A Heygum
Ethnopop, klassische Songwriterkunst, Folk, Trip-Hop, Kirchenmusik und Oper - die Sängerin Eivør Pálsdóttir offeriert innerhalb ihres Schaffens ein akustisches Spektrum, dessen Weitläufigkeit wahrhaft ihresgleichen sucht. Hinzukommt, dass die 31-Jährige es geschafft hat, ihre Heimat, die Faröer Inseln, und das daran gebundene Kulturgut in den Fokus der internationalen Aufmerksamkeit zu rücken, und zwar indem sie den Großteil ihrer Stücke nicht nur auf Englisch, sondern eben auch auf Färöisch veröffentlichte. Das bescherte der Tochter einer Lehrerin und eines leitenden Angestellten, neben zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen, auch eine zunehmend wachsende Hörerschaft. Obgleich sie in Deutschland noch als echter Geheimtipp gilt, sollte man sich die sehnsuchtsvollen Kompositionen der aktuell in Kopenhagen lebenden Künstlerin keinesfalls entgehen lassen. Letzten Freitag erschien mit "Bridges" ein weiterer Geniestreich aus dem Repartoire Eivørs via Tutl.

Dass sie Brücken zu errichten weiß, hat die blonde Schönheit bereits mehrfach bewiesen. Auf "Bridges" stellt sie nun allerdings erneut zur Schau, wie gut es ihr gelingt, unterschiedliche Stile und Stimmungen miteinander zu verbinden, sodass diese in ihrer Gesamtheit einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die neun Stücke stützen sich vorrangig auf programmierte Drumbeats, sensible Gitarrenmelodien und markante Gesangspassagen, die mal an Kate Bush und dann wieder an Martha Wainwright oder Katie Melua erinnern. "Bridges" ist ein Album, das in dieser Form nur aus der Feder einer gereiften Songwriterin stammen kann - hat Eivør doch bereits mit 17 ihr Debüt veröffentlicht und in den darauffolgenden Jahren unerbittlich an der eigenen künstlerischen Verwirklichung und Weiterentwicklung gearbeitet. Die dadurch erlangte Erfahrenheit macht Stücke wie das melancholische "Remember Me", das verträumte "Faithful Friend" oder das dezente "Tides" zu leisen Hymnen voller Tiefe und Schönheit. Freunde außergewöhnlicher Arrangements kommen mit dieser Platte voll auf ihre Kosten und auch unsere Redaktion ist mehr als glücklich, "Bridges" entdeckt zu haben.



Um abschließend ein CD-Exemplar von Eivørs "Bridges", das uns Off The Record zur Verfügung gestellt haben, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Eivør" an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 08.03.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall.
Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu Eivør und "Bridges" gibt es hier:
Offizielle Website | Facebookseite | Youtube-Channel | Soundcloud-Account